Offizielle Einweihung

Flüchtlingswohnheim auf der Bult

Mit einer kleinen Feier hat die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) am 21. Oktober ein Flüchtlingswohnheim in der Janusz-Korczak-Allee eingeweiht.

Sechs Personen auf einem der obersten Flure im Flüchtlingswohnheim auf der Bult © LHH (Neue Medien)

Neues Flüchtlingswohnheim auf der Bult: Heimleitung Hendricks mit zwei jungen Bewohnerinnen, Stadtbezirksbürgermeister Pollähne, Oberbürgermeister Schostok und GBH-Geschäftsführer Klaus (v.l.)

Neben Oberbürgermeister Stefan Schostok, der in seiner kurzen Ansprache die Willkommenskultur in Hannover hervorhob, waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, von Vereinen und Kirchen sowie weitere engagierte Menschen aus der Nachbarschaft anwesend.

Das Heim ist bereits seit August 2014 in Betrieb und bietet Platz für 50 Flüchtlinge. Derzeit wohnen dort 52 Menschen, darunter zwei junge Familien mit jeweils einem Säugling. Im Erdgeschoss des Heims sind zwei barrierefreie Wohneinheiten eingerichtet.

Über das Heim

Das Flüchtlingswohnheim war insgesamt sechs Monate im Bau, die Baukosten betragen circa 2,4 Millionen Euro. Im Rahmen der Vereinbarung zwischen GBH und Landeshauptstadt wird der Betrieb auf Grundlage eines zehnjährigen Mietvertrages in städtischer Trägerschaft weitergeführt. Als Betreiber fungiert die Fair Facility Management GmbH aus Isernhagen.

Das Gebäude wurde nach den Vorgaben der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) errichtet. Durch die Verwendung von Solarthermie werden auch die Vorgaben des Energie-Einspargesetzes (EEG) erfüllt. Der energetische Gebäudestandard durch Einsatz modernster Wärmedämmsysteme und regenerativer Energien dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern verringert auch die Betriebs- und Unterhaltskosten.