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Kontakt in die Heimat: Oft geht das nur über Mobiltelefone © LHH (Neue Medien)

Kontakt in die Heimat: Oft geht das nur über das Mobiltelefon

Flüchtlingsunterbringung

Leichtbauhallen zur Unterbringung von Flüchtlingen

Die Stadtverwaltung plant angesichts der Flüchtlingssituation zunächst an fünf Standorten Leichtbauhallen zu errichten. Die Inbetriebnahme soll nach Möglichkeit bis zum Sommer dieses Jahres erfolgen.

In den Stadtteilen sind folgende städtische Flächen vorgesehen:

Groß-Buchholz

  • Milanstraße im Bereich zwischen den Straßen Leddinweg und Gimpelsteg

Anderten

  • Lohweg Ecke Owiedenfeldstraße

Mittelfeld

  • Chicago-Lane (EXPO-Park)

Lahe

  • Kirchhorster Straße in Höhe der Straße Alte Peiner Heerstraße

Hainholz

  • Karl-König-Platz nahe der Helmkestraße in Ergänzung zur geplanten Modulbauanlage

Die Leichtbauhallen

Die Hallen sind auch im Winter nutzbar, da diese eine gute Isolierung aufweisen und beheizbar sind. Diese werden so ausgestattet sein, dass eine gewisse Privatsphäre gewährleistet werden kann.

Die Anzahl der Flüchtlinge, die pro Standort untergebracht werden sollen, steht noch nicht fest. Dies hängt vom Zuschnitt der jeweiligen Flächen ab und wird derzeit geprüft. Ziel ist es, im Stadtgebiet insgesamt rund 2.000 Plätze zusätzlich zu schaffen.

Konkrete Angaben zur jeweiligen Nutzungsdauer der einzelnen Leichtbauhallen und den damit verbundenen Kosten können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden. Dies ist abhängig von der noch zu treffenden Entscheidung, ob die Hallen gekauft oder gemietet werden sollen.

Hintergrundinformationen

Derzeit leben rund 4.500 Flüchtlinge in den Unterkünften der Stadt. Die Stadt geht davon aus, dass die Flüchtlingszahlen auch in 2016 weiter steigen werden. Daher werden bereits Verhandlungen über weitere Immobilien geführt. Auch werden weiterhin städtische Flächen für die Schaffung von Flüchtlingsunterkünften herangezogen und sorgsam geprüft.

In den nächsten Wochen wird die Stadt mehrere Unterkünfte wie die Modulbaustandorte in Alt-Vinnhorst, am Vahrenheider Markt und in der Steigertahlstraße sowie die umgebaute Modulanlage an der Lutherschule in Betrieb nehmen können. Diese Unterkünfte werden rund 450 Flüchtlingen eine neue Heimat bieten.