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Vorübergehende Unterbringung

Messehalle 21 wird Notunterkunft für Flüchtlinge

Die Stadt und die Deutsche Messe AG haben sich darauf verständigt, dass die Messehalle 21 ab Mittwoch (12. August) vorübergehend als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden kann. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Ankündigung des Landes Niedersachsen, dass die Stadt kurzfristig in der kommenden Woche rund 300 Menschen aus der laufenden Quote zugewiesen bekommt und unterbringen muss.

Etagenbetten in der Sporthalle Lüerstraße © LHH (Neue Medien)

Auch die beiden Sporthallen an der Außenstelle der Sophienschule in der Lüerstraße sind für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet worden

Die Messehalle 21 steht der Stadt bis Ende September dieses Jahres zur Verfügung. An diesem Wochenende werden bereits Teilbereiche der Halle von der Feuerwehr Hannover für die Unterbringung hergerichtet.

"Wir sind der Deutschen Messe AG dankbar für die Unterstützung. Die Möglichkeit der temporären Nutzung der Halle 21 hilft uns sehr, die akute Anforderung einer Unterbringung von 300 Personen zu bewältigen", lobte Oberbürgermeister Stefan Schostok das Engagement der Deutschen Messe AG.

Bis Ende September dieses Jahres können der Stadt noch rund 950 Flüchtlinge vom Land Niedersachsen zugewiesen werden. Daher ist die Stadt bestrebt, kurzfristig nach weiteren alternativen Lösungen zu suchen.

Belegung von drei weiteren Sporthallen

Die beiden Sporthallen an der Außenstelle der Sophienschule in der Lüerstraße sind für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet worden, die heute (6. August) in Hannover erwartet werden. Dort können rund 80 Flüchtlinge vorübergehend untergebracht werden. In der kommenden Woche wird dann voraussichtlich auch die große Sporthalle an der Außenstelle der Käthe-Kollwitz-Schule in der Gottfried-Keller-Straße als Notunterkunft genutzt werden müssen. Diese Halle bietet Platz für rund 50 Flüchtlinge. Die Schulleitung und Sportvereine sind bereits darüber informiert.

Alle drei Hallen sind bis Ende dieses Jahres für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen. Die hohen städtischen Standards für die sozialfürsorgerische Betreuung gelten auch für diese drei Notunterkünfte. SozialarbeiterInnen des Deutschen Roten Kreuzes werden vor Ort sein.