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Zwischen den Gebäuden befindet sich ein Innenhof © LHH (Neue Medien)

Zwischen den Gebäuden befindet sich ein Innenhof, der derzeit (Stand: 23. Februar) noch fertiggestellt wird

Flüchtlingsunterbringung

Neue Unterkunft am Vahrenheider Markt

Am 23. Februar haben rund 100 Interessierte die Gelegenheit genutzt, sich im Rahmen eines Besichtigungstermins ein Bild von der neuen Flüchtlingsunterkunft am Vahrenheider Markt (Stadtteil Vahrenheide) zu machen.

Die Flüchtlingsunterkunft besteht aus zwei- und dreigeschossigen Wohngebäuden und zum Teil eingeschossigen Gemeinschafts- und Verwaltungsgebäuden © LHH (Neue Medien)

Die Flüchtlingsunterkunft besteht aus zwei- und dreigeschossigen Wohngebäuden und zum Teil eingeschossigen Gemeinschafts- und Verwaltungsgebäuden

In Betrieb genommen wird die Anlage voraussichtlich in der 9. Kalenderwoche. Diese Unterkunft bietet rund 140 Flüchtlingen eine neue Heimat. Die Betreuung übernehmen die Johanniter.

Bedarfsgerechter Grundriss

Die Flüchtlingsunterkunft besteht aus zwei- und dreigeschossigen Wohngebäuden und zum Teil eingeschossigen Gemeinschafts- und Verwaltungsgebäuden.

Im Wohngebäude sind die Zimmer der Flüchtlinge zu Wohneinheiten von jeweils drei bis fünf Zimmern zusammengefasst worden. Als zentraler Raum ist die Wohnküche vorgesehen, die gleichzeitig auch der Erschließung der Wohnung dient. Statt Treppenhaus oder Flur gibt es eine direkte Verbindung von der Haustür zum Außenbereich. Die Wohnungen im Obergeschoss sind über einen vorgestellten Laubengang erschlossen, der gleichzeitig als Rettungsweg dient.

Die Baukosten für diese Unterkunft liegen bei rund 4,5 Millionen Euro.

Hintergrundinformationen

Derzeit leben rund 4.900 Flüchtlinge in den Unterkünften der Stadt. Davon wohnen rund zehn Prozent in Wohnungen, vier Prozent in Wohnprojekten, 25 Prozent in Wohnheimen, 61 Prozent in Notunterkünften. Die Stadt geht davon aus, dass die Flüchtlingszahlen auch in 2016 weiter steigen werden. Daher werden bereits Verhandlungen über weitere Immobilien geführt.

Auch werden weiterhin städtische Flächen für die Schaffung von Flüchtlingsunterkünften herangezogen und sorgsam geprüft.