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Nachnutzung Klinikum Springe

Notfallambulanz bleibt bestehen

Regionspräsident Hauke Jagau: "An der Notfallambulanz ist nicht zu rütteln."

Angesichts der Berichterstattung über die mögliche Nachnutzung des Krankenhauses in Springe als Flüchtlingsunterkunft hat der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinikums Region Hannover (KRH), Hauke Jagau, bekräftigt, dass die bestehende Notfallambulanz durch diese Nutzung nicht gefährdet sei. "Klinikum und Region Hannover haben einen intensiven Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Springe geführt, um die jetzt bestehende Lösung auszuarbeiten. An der Notfallambulanz ist nicht zu rütteln." Jagau reagiert damit auf Befürchtungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches, dass die Absprachen nicht eingehalten werden. "Diese Sorge ist unberechtigt", stellt Jagau klar.

Strikte Trennung

Seit dem 15. September 2105 beherbergt das frühere Klinikum in Springe eine 24-Stunden-Notfall-Ambulanz mit sechs Betten. Diese Station ist für die Erstaufnahme und Untersuchung von Notfällen konzipiert. Patientinnen und Patienten, bei denen eine stationäre Versorgung notwendig ist, werden von hier aus an andere Krankenhäuser weitergeleitet. Im Fall einer Nutzung des Gebäudes zur Unterbringung von Flüchtlingen bleiben beide Bereiche strikt voneinander getrennt. Es werden auch separate Eingänge bestehen bleiben.

Bevölkerung wird informiert

"Für den Fall, dass das Land das Krankenhaus tatsächlich als Notunterkunft nutzt, wurde vereinbart, dass das Land die Bevölkerung informiert", teilt Jagau mit.

Derzeit in Planung

(Veröffentlicht: 14. Oktober 2015)