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Feuerwehrleute bauen Zelte auf © LHH (Neue Medien)

Der Aufbau der Parzellen und Zelte erfolgte durch die Feuerwehr Hannover

Flüchtlingsunterbringung

Notunterkunft in der Messehalle bezugsfertig

Die Messehalle 21 wird angesichts der großen Herausforderungen in der Flüchtlingsunterbringung ab Mittwoch (12. August) vorübergehend als Notunterkunft genutzt werden. Darauf hatten sich die Stadt Hannover und die Deutsche Messe AG am 6. August 2015 verständigt.

Parzellen in der Messehalle 21 © LHH (Neue Medien)

In der Halle sind zehn Parzellen à ca. 400 m² aufgebaut

Hintergrund dieser Entscheidung ist die Ankündigung des Landes Niedersachsen, dass die Stadt kurzfristig rund 300 Menschen aus der laufenden Quote zugewiesen bekommt und unterbringen muss. Am 10. und 11. August wurde die Messehalle von der Feuerwehr Hannover für die Inbetriebnahme als Notunterkunft vorbereitet.

Zehn Parzellen

Die Flüchtlinge sind dort in zehn ca. 400 m² großen Parzellen untergebracht, die mit bis zu 30 Personen belegt werden können. Diese Parzellen bestehen aus separaten Schlaf- und Aufenthaltsbereichen. Weiterhin sind Stromanschlüsse, Kühlschränke und Spinde zur Aufbewahrung persönlicher Gegenstände vorhanden.

Sanitärbereich und Verpflegung

Zusätzlich zu den bestehenden Sanitäranlagen wurden zwei Duschcontainer aufgestellt und ein Bereich mit Waschmaschinen und Trocknern geschaffen. Die Verpflegung der Flüchtlinge erfolgt im Restaurant "Tivoli", das in die Halle integriert ist. Dort finden 250 Personen Platz. Im Außenbereich der Halle steht den Bewohnern eine Rasenfläche zur Verfügung.

Die Betreuung in der Notunterkunft wird vom Deutschen Roten Kreuz übernommen. In den ersten Tagen der Nutzung werden außerdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Soziales anwesend sein, damit die Flüchtlinge behördliche Angelegenheiten direkt vor Ort erledigen können.