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Wohnprojekt für Flüchtlinge in der Kopernikusstraße © LHH (Neue Medien)

Wohnprojekt für Flüchtlinge in der Kopernikusstraße

Flüchtlingsunterbringung

Wohnprojekt in der Kopernikusstraße

Mehr als 100 Interessierte nutzten am Donnerstag (19. Mai) die Möglichkeit, eine neue Unterkunft für Flüchtlinge in der Kopernikusstraße (Nordstadt) zu besichtigen.

Die Landeshauptstadt Hannover wird die neue Flüchtlingsunterkunft voraussichtlich Ende Mai 2016 in Betrieb nehmen. Sie bietet dann Platz für etwa 60 Menschen.

Die Unterkunft ist als Wohnprojekt konzipiert und wird vom Deutschen Roten Kreuz sozialpädagogisch begleitet. Das bedeutet, das dort zwar Sozialarbeiterinnen und -arbeiter beratend zur Verfügung stehen, aber nur tagsüber. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind gefordert, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in die Nachbarschaft zu integrieren. Zudem gibt es keinen Pfortendienst.

Hintergrund

Das Gebäude wurde von der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) gebaut. Die Bauzeit betrug rund elf Monate. Das architektonische Konzept des Gebäudes orientiert sich an den umliegenden Bestandsbauten der GBH. Die Gesamtkosten für das Grundstück und den Bau des Wohnheims belaufen sich auf rund 4,4 Millionen Euro. Das Gebäude ist so konstruiert worden, dass neben Männern auch Frauen und Familien untergebracht werden können. Nach zehn Jahren wird der Bau von der GBH als Wohngebäude nachgenutzt. Insgesamt werden dann bis zu 20 Wohnungen entstehen.

Adresse

  • Kopernikusstraße 7
  • 30167 Hannover