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Infektionsschutz

Kopflausbefall

Eine wirksame Bekämpfung ist nur möglich, wenn alle wissen was zu tun ist, um die Kopfläuse zu bekämpfen

Unterstützung bei Kopflausbefall © -

Die Kopflaus (Pediculus humanis capitis) lebt auf behaarten menschlichen Köpfen, ernährt sich vom Blut und pflanzt sich durch Eier fort, die sie am Haarschaft dicht an der Kopfhaut ablegt. Nach 7 (bis 10) Tagen schlüpft die nächste Generation (noch unbewegliche Larven, die nach weiteren 7 – 10 Tagen geschlechtsreif sind und selbst Eier legen). Dann ist die Mutterlaus längst weiter gewandert. Der Biss der Laus hinterlässt Juckreiz. Kopfkratzen ist oft das erste Anzeichen für Kopflausbefall. Oft sieht man dann nur noch die Nissen.
Kopfläuse übertragen sich beim Köpfe Zusammenstecken. Deshalb ist die Mitbehandlung und Beobachtung bei Freunden und vor Allem der Familienangehörigen unerlässlich. Alter schützt nicht vor Kopflausbefall!

Die wirksame Bekämpfung der Kopfläuse ist nur möglich, wenn Einrichtungen und private Kontaktpersonen über die Ansteckungsmöglichkeit informiert sind.  Die Scheu vor Bekanntgabe hilft den Läusen sich im Stillen weiter zu verbreiten. Deshalb informieren Sie alle: Freunde, Verwandte, (Spiel-)Nachbarn, Kindergarten, Schule, Hort, ggf. auch Verein und Chor.

Information hilft die Weiterverbreitung zu stoppen!
Kopflausbefall ist nicht Privatsache sondern immer Angelegenheit der ganzen Gruppe!

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