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enercity-Fonds proKlima

Architekturwettbewerb: Passivhaus-Kitas

Die Gewinner des vom enercity-Fonds proKlima ausgelobten 13. Studentischen Architekturwettbewerbs unter dem Thema "Energiebündel – eine Kindertagesstätte im Passivhausstandard" stehen fest.

Insgesamt 26 Studierende der Leibniz Universität Hannover, Fachrichtung Architektur (B.Sc.) / Architektur und Städtebau (M.Sc.), hatten ihre Entwürfe in 18 Gruppen und Einzelarbeiten für den Wettbewerb eingereicht. Unter dem Thema "Energiebündel – eine Kindertagesstätte im Passivhausstandard" sollten die Studierenden am südwestlichen Rand des zero:e parks im Stadtteil Wettbergen eine Kindertagesstätte im Passivhausstandard planen. Die Gewinner wurden am 30. Oktober gekürt und mit insgesamt 2.500 Euro belohnt.

Überzeugende Passivhaus-Kitas

"Ergebnis des Wettbewerbs war eine eindrucksvolle Palette innovativer Gebäude- und Nutzungskonzepte mit höchstem energetischem Standard", sagte Verena Michalek vom enercity-Fonds proKlima. "Mit einem gelungenem Zusammenspiel von städtebaulicher Platzierung auf dem Grundstück, kreativer Architektur und durchdachten Energiekonzepten haben uns die Passivhaus-Kitas überzeugt." Der zweite Preis wurde sogar doppelt vergeben.

Die Gewinner

1. Preis (900 Euro): Quynh Thao Nguyen
2. Preis (600 Euro): Simon Beckmann
2. Preis (600 Euro): Nele Fülscher, Linda Kauffmann
3. Preis (400 Euro): Joanna Baszynska

Lösung für Betreuungseinrichtung

Aufgabe der Studierenden war es, auf dem Grundstück nördlich des Mönchekamps eine städtebaulich und architektonische Lösung für eine Betreuungseinrichtung mit zwei Kita-Gruppen à 25 Kindern und drei Krippengruppen à 15 Kindern zu finden, die den Bedürfnissen der Kinder im Hinblick auf Bewegung, Entdecken, Gestalten, Wohlfühlen, Gemeinschaft und Rückzug gerecht wird. Außerdem sollten die Anforderungen an die Barrierefreiheit gemäß DIN 18 040-1 im Gebäudeinnern sowie in den Außenanlagen in den Entwürfen berücksichtigt werden.

Prinzipien des Passivhausbaus

Bei der konstruktiven Planung der Gebäude sollten die Prinzipien des Bauens im Passivhausstandard und die entsprechenden baulichen und technischen Komponenten des Passivhausbaus berücksichtigt werden. Wichtige Faktoren waren dabei beispielsweise: Luftdichtheit der Gebäudehülle, hervorragende Dämmung der Außenbauteile, Vermeidung von Wärmebrücken, Komfort-Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Nutzung interner und solarer Gewinne.

(Veröffentlicht: 2. November 2015)