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Neugestaltung der historischen Grotte

Die Entstehung des Kunstwerks

Die Grotte im Nordwesten des Großen Gartens wurde 1676 erbaut.

Grotte Entstehung © Pierre Marie Lejeune

Grotte Entstehung

Ihre drei ursprünglich mit Muscheln, Kristallen, Glas und Mineralien geschmückten Räume dienten als Ort der Verzauberung und als kühle Rückzugsmöglichkeit bei Hitze. Allerdings wurden die Ausschmückungen schon im 18. Jahrhundert entfernt und das Gebäude diente anschließend lange Zeit als Lagerraum. Nach ihrer Restaurierung zur Weltausstellung EXPO 2000 erlebte die Grotte eine zweite Geburt. Von 2001 bis 2003 ist sie nach den Plänen der Künstlerin Niki de Saint Phalle neu ausgestaltet worden. Dieses Vorhaben ist durch die Unterstützung der Allianz Umweltstiftung und die anderer Partner ermöglicht worden.

Aufwändige Arbeiten in Hannover, Frankreich und Kalifornien

Zur dauerhaften Befestigung der Materialien wurden die Wände und Decken der Grotte mit Glasfasergewebe ausgespritzt. In handliche Stücke geschnitten und nach Frankreich transportiert, beklebten Assistenten der Künstlerin das Material mosaikartig mit Spiegeln und Glas. Wieder zurück in Hannover befestigte das Team die fertigen Teile an den Wänden und Decken der Grotte an und klebte abschließend die Polyesterfiguren darauf, die von der Künstlerin in ihrem Atelier in Kalifornien gefertigt worden waren.

Bevor die Arbeiten beginnen konnten, mussten aber die Wände der drei Räume, die durch jahrzehntelange Undichtigkeiten in der Decke nass waren, getrocknet werden. Mit Hilfe eines neu entwickelten Mikrowellenverfahrens gelang das pro Raum in nur zwei Monaten.

Durch diese aufwändige Arbeitsweise dauerte die Ausgestaltung der Grotte bis zu ihrer Eröffnung am 29. März 2003 zwei Jahre.