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Sommer in Herrenhausen

KunstFestSpiele Herrenhausen

Die KunstFestSpiele Herrenhausen 2016 ziehen positive Bilanz: Die Neupositionierung unter Intendant Ingo Metzmacher ist gelungen. Die Öffnung zur Stadt, neue Formate und die Ansprache neuer Publikumsschichten haben den KunstFestSpielen einen großen Besuchererfolg gebracht.

KunstFestSpiele Herrenhausen ©
Shawn Brackbill _ Miller Theatre

Inuksuit

"Hoch interessante Konzerte und Performances, inspirierende Klangerlebnisse, tolle Künstlerinnen und Künstler und ein begeistertes Publikum: Ingo Metzmacher und sein Team haben ihren Start mit den KunstFestSpielen hervorragend gemeistert", beglückwünschte Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, alle Beteiligten. "Das Festival ist richtig in Hannover angekommen - und wir sind schon jetzt auf die nächste Saison gespannt."

"Ich bin begeistert von unserem Publikum", freute sich Intendant Ingo Metzmacher, der erstmals die künstlerische Leitung der KunstFestSpiele innehatte. "Es hat mit großer Neugierde und Offenheit unser Festivalprogramm aufgenommen. Dadurch hat sich eine ganz besondere Atmosphäre entwickelt, die ich mir immer gewünscht habe. Diesen Weg wollen wir weitergehen."
Präsentiert wurden vom 12. - 29. Mai 2016 in Herrenhausen (Großer Garten, Galerie, Orangerie, Spiegelzelt) und an den drei innerstädtischen Spielstätten Kuppelsaal, HMTMH und Christuskirche mehr als 20 Produktionen aus den Bereichen Musiktheater, Konzert, Theater/ Performance und Installation. 
Rund 15.000 Besucher haben die Vorstellungen, Performances und Ausstellungen besucht, damit liegt die Auslastung bei knapp über 90 Prozent. Die viel beachtete Klanginstallation Resonanzen, die noch bis zum 2. Juni zu sehen und zu hören sein wird, konnten weit über 40.000 Gäste des Großen Gartens erleben.

Besucherstärkste Produktion war das Konzert der Gurre-Lieder mit über 3.000 Besuchern im nahezu ausverkauften Kuppelsaal des HCC. Ausverkauft waren bisher u.a. das Steve Reich-Konzert in der Hochschule für Musik (HMTMH), Vorstellungen der the whisper opera und das Konzert des Cuarteto casals in der Christuskirche.
Im Rahmen der Akademie der Spiele nahmen an fünf Workshops mit Künstlerinnen und Künstlern des Festivals rund 60 Kinder und Jugendliche teil. Zentrum der Akademie, kuratiert von Leonore Leonardy, war das Arne Jacobsen-Foyer. Alle Teilnehmer besuchten zu Beginn des Festivals die Generalprobe der Gurre-Lieder im Kuppelsaal.

Das Spiegelzelt neben der Orangerie der Herrenhäuser Gärten wurde von den Künstlern und Mitwirkenden, Festivalbesuchern und Gartenflaneuren von Beginn an als neues Festivalzentrum und Treffpunkt angenommen. Die freitagsküche aus Frankfurt betrieb es tagsüber als Café und Kantine, abends als Bar und Restaurant. Die im Spiegelzelt stattfindende neue Veranstaltungsreihe mit Konzerten und DJ-Sets, kuratiert von Feinkost Lampe, dem Laden für Raumklangpflege Hannover, war sehr gut besucht und erreichte ein deutlich jüngeres Publikum.

Zum täglichen Festivalgeschehen trugen wesentlich auch die sehr gut besuchten Ausstellungen und Installationen bei: Melanie Manchots Dance (All Night, Paris) im Foyer der Orangerie und die zweiteilige Klanginstallation RESONANZEN und ihre Erweiterung im Großen Garten.

Vormerken: Die kommende Saison der KunstFestSpiele Herrenhausen läuft vom 05.–21. Mai 2017.