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Drei Frauen und zwei Männer stehen draußen auf einer Rasenfläche in einer Reihe. © Claus Kirsch

Von Schulgarten bis Mediathek: Das Gelände und die Räumlichkeiten im Überblick.

Informationsblätter und eine Schriftenreihe mit Erinnerungen, Tagebucheinträgen, Zeitzeugnissen

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Programm Gedenkstätte Ahlem

Vergiss deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz

Sie trauten keinem Menschen mehr, mussten mit ihren Kräften haushalten, waren voller Angst: Vortrag von Alwin Meyer am 27.4. über die Kinder von Auschwitz.

 

Das ist der dunkelste Fleck einer dunklen Geschichte. Sie wurden mit ihren Familien nach Auschwitz verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Zeit ihres Lebens tragen sie die Spuren des Erlittenen auf dem Körper und in ihren Seelen. Am Unterarm oder Schenkel eintätowiert, wächst die Häftlingsnummer mit. Auschwitz ist immer da. Am Tag, am Abend, in der Nacht: die Trennung von den Eltern und Geschwistern, die an ihnen vollzogenen medizinischen Versuche, der ständige Hunger, die Sehnsucht nach Familie, einem warmen Federbett, nach Geborgenheit.

Wie leben nach Auschwitz?

Nach ihrer Befreiung kannten manche weder ihren Namen, ihr Alter, noch ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen. Sie trauten keinem Menschen mehr, mussten mit ihren Kräften haushalten, waren voller Angst. Wie leben nach Auschwitz?

Alwin Meyer auf weltweiter Spurensuche

Der Journalist und Filmemacher Alwin Meyer, 1950 geboren, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. Mehrere Ausstellungen, Bücher und einen Dokumentarfilm hat er dazu veröffentlicht – zuletzt ist Vergiss deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz erschienen.

Weitere Veranstaltungen

Termin(e): 27.04.2017 ab 19:00 Uhr
Ort

Haus der Region Hannover, Raum N001

  • Hildesheimer Straße 20
  • 30169 Hannover

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem