Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Drei Frauen und zwei Männer stehen draußen auf einer Rasenfläche in einer Reihe. © Claus Kirsch

Von Schulgarten bis Mediathek: Das Gelände und die Räumlichkeiten im Überblick.

Informationsblätter und eine Schriftenreihe mit Erinnerungen, Tagebucheinträgen, Zeitzeugnissen

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Das Gebäude der Gedenkstätte Ahlem von außen, umgeben von mehreren Bäumen. © Stahl, Region Hannover

Gedenkstätte Ahlem am Ort der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem

Erinnern, informieren, aufklären

Ein einmaliger Ort, der Brücken baut

Die Gedenkstätte Ahlem bezeugt jüdische Kultur und Hoffnung, aber auch die spätere Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung. In seiner Form einzigartig in Deutschland macht dieser zentrale Lern- und Erinnerungsort das eine wie das andere Kapitel der Geschichte sichtbar.

Von 1893 an wurden an der Heisterbergallee jüdische Jungen und Mädchen in Gartenbau und Handwerksberufen ausgebildet. Dann kamen 1941 die Nazis und missbrauchten den Ort als Sammelstelle für Deportationen. Ab 1943 waren Folter – später Morde – in dem "Polizei-Ersatzgefängnis" für Zwangsarbeiter, politische Häftlinge, Sinti und Roma bis zur Befreiung blutiger Alltag. Die neue Gedenkstätte macht das eine wie das andere Kapitel der Geschichte sichtbar und ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Pädagogisches Konzept

Ein Team von Pädagoginnen und Pädagogen steht Schulklassen und -gruppen ebenso wie Lehrkräften zur Seite, begleitet sie durch die Räumlichkeiten und beantwortet Fragen.

Veranstaltungsprogramm

Die Veranstaltungen der Gedenkstätte Ahlem finden entweder im Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover oder in der Gedenkstätte Ahlem statt.
Bitte beachten Sie die genauen Angaben zum Veranstaltungsort.
Der Eintritt ist frei.

Literatur:
Ahlem. Die Geschichte einer jüdischen Gartenbauschule
Hrsg. Hans-Dieter Schmid. Bremen 2008.