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Historischer Bau

Kloster Loccum

Das Kloster Loccum, erbaut 1163, ist auch heute noch das bedeutendste Zisterzienser-Kloster in Niedersachsen.

Ein älteres Gebäude. © Kloster Loccum

Das Kloster in Loccum ist das bedeutendste Zisterzienser-Kloster in Niedersachsen.

Dieses bedeutendste Zisterzienser-Kloster in Niedersachsen wurde 1163 durch die Grafen von Hallermunt gegründet, und zwar nicht, wie bei Zisterziensern üblich, in der Wildnis, sondern an einem bereits bestehenden Ort. Durch zahlreiche Schenkungen wurde das Kloster sehr wohlhabend und konnte auch eine geschlossene Grundherrschaft mit hoher Gerichtsbarkeit aufbauen, die unmittelbar dem Papst unterstand und 1235 in den Schutz des Reiches genommen wurde.

Auch nach der Reformation blieb Loccum wohlhabend und selbständig und konnte seinen Besitz bis zu den Agrarreformen des 19. Jahrhunderts halten. Das Kloster wurde erst Ende des 16. Jahrhundert evangelisch, ohne sein klösterliches Erbe über Bord zu werfen. Seit dem 19. Jahrhundert werden hier in der Loccumer Akademie Prediger ausgebildet. Die weithin sichtbare spätromanische Kirche im schlichten Stil der Zisterzienser ist zusammen mit der kompletten Klosteranlage sehr eindrucksvoll erhalten. Auch das Landschaftsschutzgebiet mit Teichen und Wald südlich vom Kloster ist sehenswert und gehört dazu.