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Station 21 - Hindenburgschleuse: 1928 als modernste Europas eröffnet

Nur etwas weiter südlich lässt sich über die Gollstraße die Hindenburgschleuse erreichen. Die zwei zwölf Meter breiten und 225 Meter langen Becken der Hindenburgschleuse entstanden von 1919 bis 1928. Zur Eröffnung der damals größten und modernsten Binnenschleuse Europas kam sogar der Namensgeber Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847-1934). Der frühere Generalfeldmarschall lobte die geniale Technik und gab die Strecke bis Peine frei. Die 42.000 Kubikmeter Wasser, die bei jeder Schleusung über die 14,70 Meter Höhenunterschied durch die Schleusenkammern fließen müssen, sind nicht verloren. Sie werden zu 75 Prozent für die Bergschleusung auf der Gegenseite verwendet. Dazu fließt das Wasser in Speicher. Es sind fünf übereinander liegende Sparbecken aus Eisenbeton, die sich auf den beiden Längsseiten der Schleusen befinden. 20.000 Fracht-, Personen- und Sportschiffe passieren die Schleuse im Jahr. Die Abfertigung verläuft schnell: Die Schiffe werden in den Kammern pro Minute um einen Meter gehoben oder gesenkt.

Info
An der Bahn 2, Tel. 0511/591710, www.al-ba.de, Mo-Fr und So ab 11.30 Uhr, Sa ab 18 Uhr.
S-Bahnhof Anderten-Misburg