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Industriekultur im östlichen Deister

Station 7 - Waldfriedhof: Zurück zur Natur

Ein verwunschener Ort, wer etwas sucht findet auch die Gräber der Familie Knigge

Alter Grabstein mit Efeu © Knut Diers

Grabstein des Freiherrn Knigge

Was für eine Ruhestätte! 25 von Efeu überwachsene Gräber der Familie Knigge liegen hinter einer Steinmauer verborgen neben einer kleinen Kapelle mitten im Wald. Die Erde im Kniggeschen Forst, seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Familie, nimmt die sterblichen Überreste wieder auf. So sind auf dem 1915 angelegten Waldfriedhof zum Beispiel Asta Freifrau Knigge (1876-1968) oder Marie Helene Freifrau Knigge (1900-1999) bestattet. Kurt Freiherr Knigge Harkerode (1867-1959) oder Friedrich Freiherr Knigge (1930-2001) liegen dort begraben. Der berühmteste Vertreter aber, Adolph Freiherr Knigge (1752-1796), ist im St.-Petri-Dom in Bremen begraben.

Begrünte Gräber © Knut Diers

Waldfriedhof

Die Grabsteine kommen aus den eigenen Steinbrüchen. Die in Rufweite liegenden Mensing’schen Sandsteinbrüche versorgten die ganze Gegend mit Baumaterial. Auch zum Bau des Neuen Rathauses in Hannover wurden sie verwendet.