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Industriekultur im östlichen Deister

Station 8 - Ruheforst Deister

Unter alten Eichen und Buchen zur Ruhe kommen.

Grasboden im lichten Laubwald © Region Hannover

Lichter Laubwald

Dieser Wald mit seinen prähistorischen Hügelgräbern und vielen rund 200 Jahre alten Eichen und Buchen ist nun auch als „Ruheforst Deister“ für die Urnenbestattung offen. So wird die letzte Ruhestätte nicht Grab sondern Ruhebiotop genannt. Die Menschen können sich frühzeitig mit dem Ort ihres späteren Begräbnisses vertraut machen und ihn in den alten, naturbelassenen Waldbeständen aussuchen. Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Um einen alten Baum werden auf 100 Quadratmetern Fläche etwa zwölf Urnen vergraben. Die Rechte zur Nutzung des Ruhebiotops können bis zu 99 Jahren gekauft werden. Alles wird mit dem örtlichen Förster abgesprochen und ins Biotopregister eingetragen. Der Wald wird nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Kahlschläge gibt es nicht, wertvolle Einzelbäume und Biotope werden erhalten. Seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten Rückzugsräume.