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Industriekultur © Region Hannover

Zeugnis der Industrialisierung

Entlang der Leine

Station 1 - Brücke Königsworther Straße

Wo die Fabelwesen sitzen

Sie gilt als die prachtvollste Brücke Hannovers: die Querung der Leine über die Königsworther Straße. Die 1896 von Paul Rowald entworfene Brücke verbindet die Insel Calenberger Neustadt mit dem Königsworther Platz. Es sind vor allem die vier acht Meter hohen, grünlich-schwarzen Kandelaber, die der Brücke einen unverwechselbaren Charme aus der Zeit der Industrialisierung verleihen. Wer sie nachts anschaut, spürt das besonders, wenn die jeweils drei Laternen auf den plastischen Kunstwerken ihr Licht ausstrahlen. Dann scheint es, als erwachten die Nixen mit ihren Handspiegeln, die Fische mit den abgespreizten Flossen und die anderen Fabelwesen des Meeres zum Leben. Erdacht hat sich die vier baugleichen „Wächter“ der Brücke der 1824 in Springe geborene Bildhauer Carl Dopmeyer. Er studierte mit einem Stipendium des hannoverschen Königshauses an der Kunstakademie in München und schuf noch mehr Kunstwerke in Hannover. Von ihm stammen auch das Standbild Friedrich Schillers auf dem Eingangsaltan des Opernhauses, der Gänselieselbrunnen an der Goseriede (Steintor) sowie die Anfänge zum Luther-Denkmal an der Marktkirche. 1899 starb Dopmeyer.

Leinebrücke Königsworther Straße, Hannover-Calenberger Neustadt, im Verlauf der Königsworther Straße. Buslinie 100/200, Haltestelle Gerberstraße oder Stadtbahnlinie 10, Haltestelle Glocksee oder Stadtbahnlinien 4 und 5, Haltestelle Königsworther Platz.

Adresse

  • Königsworther Straße
  • 30167 Hannover