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Station 4 Maschsee / Sprengel Museum - Wohin mit dem vielen Wasser?

Im Winter kratzten hier die Kufen übers Eis: Regelmäßig überschwemmte die Leine dieses Gebiet –  und auf der Eisfläche tummelten sich nach dem ersten Frost die Schlittschuhläufer. Weil auch nach der Schneeschmelze im Harz regelmäßig Leine und Ihme über die Ufer traten, erwog die Stadt schon Ende des 19. Jahrhunderts, hier einen See anzulegen. Anfang der 1930er Jahre begannen die Arbeiten – der 2,4 km lange, 180 bis 530 Meter breite und nur rund zwei Meter tiefe See entstand mit der Handarbeit vieler (Zwangs-)Arbeiter. Ein Pumpwerk bei den Ricklinger Kiesteichen füllt den Maschsee immer wieder auf, denn ein bis zwei Millionen Kubikmeter Wasser verdunsten oder versickern jedes Jahr.

Der Maschsee ist heute für die Erholung der Hannoveraner von ganz hoher Bedeutung. Um sein Nordufer anschauen zu können, empfiehlt es sich, an der Haltestelle Maschsee/Sprengel Museum auszusteigen. Auch die in den Sommermonaten verkehrenden Fahrgastschiffe der üstra AG haben hier eine Anlegestelle.