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Station 5 HDI-Arena - 96 spielte zuerst Rugby

Die imposante Dachkonstruktion des 2003 von Grund auf umgebauten Stadions gibt dem Rund Leichtigkeit. Die versprühen auch die Fußballer des hannoverschen Traditionsclubs von 1896. Als damals die Arbeiter und Angestellten der vielen Firmen in Hannover nach einem Ausgleichssport suchten, galt Rugby als erste Wahl. Deshalb wurde Hannover 96 zwar als Fußball-Club gegründet, die Mitglieder spielten jedoch zunächst Rugby. Von 1899 an widmeten sich die Spieler dann dem nun populärer werdenden Fußball. 1905 ging der Hannoversche Fußball-Club, wie er hieß, erstmals als Stadtmeister vom Feld. Bei den Norddeutschen Meisterschaften scheiterten die „Roten“, wie sie wegen ihrer Trikotfarbe genannt wurden (die Vereinsfarben sind schwarz-weiß-grün), immer wieder am Rivalen Eintracht Braunschweig. Erst 1932 engagierte Hannover 96 den ersten hauptamtlichen Trainer – Robert Fuchs. 1935 kamen bereits zwei der Spieler in die Nationalmannschaft. 1937/38 wurde der Verein zum ersten Mal Deutscher Meister im Fußball – im Endspiel gegen Schalke. 1954 erneut Deutscher Meister, 1992 holten die 96-er den DFB-Pokal.

Aus 2,3 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt war 1952-54 das Niedersachsen-Stadion an dieser Stelle entstanden. Bis dahin hatte der HSV (Hannoversche Sportverein) seit der Gründung seine Spiele auf der hannoverschen Radrennbahn am Pferdeturm ausgetragen. In den 20er Jahren liefen dort auch Motorrad- und Autorennen. Weil aber überall der Putz bröckelte, wurde die Rennbahn 1955 geschlossen und 1960 abgerissen