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Station 6 Stadionbad - Langsam zum Schnellen Graben

Von hier geht man zu Fuß ein paar Meter Richtung Süden Richtung Sportleistungszentrum (Olympiastützpunkt Niedersachsen) und dann entweder rechts, um sich das Wasserkraftwerk anzuschauen oder links über die Papageienbrücke zum Maschsee. Am 1. Frauen-Ruderclub entlang führt der Weg bald rechts in die Lindenallee des  Ohedamms nach Westen. Er verläuft südlich des Schnellen Grabens, der schon 1449 als „Snellegrave“ erwähnt und 1671 verbreitert wurde, auf 700 Metern Leine und Ihme verbindet und so die Innenstadt vor Überflutungen bewahrt. Je nach Wasserstand der Leine wird Wasser in die etwa 3,60 Meter tiefere Ihme abgeleitet. Zu sehen ist das Wasserkraftwerk Schneller Graben nach den ersten Metern auf der rechten Seite. Das Wehr wurde bereits 1742-45 gebaut; das Wasserkraftwerk ging 1922 in Betrieb. Der gewonnene Strom floss hauptsächlich zum Wasserwerk Ricklingen; der Rest wurde schon damals ins Stromnetz von Hannover eingespeist. Heute bringt das Wasserkraftwerk zusammen mit dem in Herrenhausen die Hälfte der regenerativen Energie aus Wasserkraft in der Stadt auf. Bald wird es durch ein drittes ergänzt: das Wasserkraftwerk Döhrener Wolle. Somit tragen die Stadtwerke „enercity“ dazu bei, die Kohlendioxidbilanz für die Region Hannover auszugleichen.

Über den Ohedamm (linker Hand ist bald die Güterumgehungsbahn mit einer Brücke zu sehen) geht es zur Stammestraße, ein paar Meter nach links unter der Bahntrasse hindurch, dann sofort wieder rechts in die Straße Im Lämpchen. Sie führt zur Haltestelle des Busses beim Bahnhof Linden/Fischerhof.