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Kostümierte Frauen und Männer überqueren eine Straße © Systema Solar

Systema Solar sind beim Masala Weltbeat-Festival 2017 dabei.

Weltmusik

Masala Weltbeat Festival

Große Vielfalt: Aus 16 Ländern kommen die Musiker zum Masala Weltbeat-Festival vom 12. bis 21. Mai 2017 nach Hannover und an vier Orte in der Region. Karten sind im Vorverkauf erhältlich. Außerdem lädt der Masala-Weltmarkt am 21. und 22. Mai zum kostenlosen Familienfest auf den Andreas-Hermes-Platz am Pavillon. Musik zum Zuhören, Workshops zum Mitmachen und Aktionen für Kinder gibt es an beiden Tagen.

Es gibt sie noch – die handgemachte Weltmusik, die nicht auf Radioformate getrimmt ist, deren Lieder nicht nach 3:30 Minuten ausgeblendet werden und die nicht als Beitrag für eine Talentshow konstruiert ist. Doch es wird schwieriger, diese echte Weltmusik zu finden. Die Organisatoren des Masala Weltbeat-Festivals halten das ganze Jahr über Ausschau, sondieren Tourneepläne, stehen im Kontakt mit Agenturen, Managern und nicht selten mit Künstlern selbst. Nicht immer klappt es auf Anhieb für das nächste Masala-Festival. Dann heißt es dranbleiben und mit etwas Glück klappt es dann für das nächste Jahr.




Masala Weltbeat-Festival 2017 – Die Künstler

Aus Mali reist der als Albino geborene Sänger und Songschreiber Salif Keita an. Keita war schon zu Schulzeiten von der Musik beeinflusst. Seine Lehrer lauschten westlicher Musik von John Lee Hooker, Ray Charles, Jimmy Smith, Wes Montgomery oder Lightnin’ Hopkins. Eine Ausbildung für den Lehrberuf brach Keita aufgrund seiner Sehschwäche ab und widmete sich mangels weiterer Ausbildungsmöglichkeiten dem Musizieren. Heute verbindet seine Musik traditionelle westafrikanische Musikstile mit Einflüssen aus Europa und Nordamerika. Seine bevorzugten Musikinstrumente sind unter anderem das Balafon, Djembe, Gitarre, Kora, Orgel, Saxophon und Synthesizer.

Eine wesentlich kürzere Anreise zum Masala Weltbeat-Festival haben die Musiker von Bukahara. Die 2009 entstandene Neofolk-Formation mit Basis in Köln ist ein Zusammenschluss mehrerer Musiker, die sich ihr Studium an der Kölner Musikhochschule unter anderem durch Straßenmusik finanziert haben. In ihren Konzerten vereinen sie Elemente des Gipsy, Reggae, Folk und des "Arabic–Balkan Sounds". Im vergangenen Jahr 2016 veröffentlichten Bukahara unter dem Titel "Strange Delight" ihr zweites Album.

Aus der Karibik setzt das Systema Solar über. Dabei handelt es sich nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, um eine technische Einrichtung zur Energiegewinnung, sondern um eine musikalisches Kollektiv von der kolumbianischen Küste. Die afro-karibischen Mitglieder der Formation beschäftigen sich mit audio-visuellen Performances, indem sie traditionelle Klänge des Cumbia, Bullerengue, Porro und Champeta recyclen und mit Hip Hop, House, Techno, Breakbeat oder Breakdance neu formatieren.

Aus dem Herzen Kubas stammt Omar Sosa. Der 1965 in Camagüey im Inland der Insel geborene Multi-Instrumentalist hat mit Musikern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. So arbeitete er unter anderem mit dem brasilianischen Cellisten und Komponisten Jaques Morelenbaum und auch mit der NDR-Bigband, mit der er auf verschiedenen Festivals in Europa auftrat und im Studio Aufnahmen einspielte. Stolze 24 Alben hat Sosa seit seinem musikalischen Durchbruch 1997 veröffentlicht.

Balkan-Pop "Made in USA": Die New York Gypsie All Stars haben sich in der Alphabet City der Ostküsten-Metropole formiert. Und so schwappt der ost-mediterrane und süd-balkanistische Sound mit Umweg über den Big Apple zu uns in Europas Norden. Die All Stars unternehmen eine musikalische Weltreise, leihen sich dabei ebenso gerne latinischen Jazz wie mazedonische Sounds. Und was immer sie musikalisch anfassen befeuern sie mit einer gehörigen Portion Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Pascal Danae ist Sänger der Delgres Band. Er und sein Drummer Baptiste Brondy sowie Rafgee am Sausaphone, einer sehr speziellen Tuba, interpretieren karibische Kultur auf ihre ganz spezielle Weise. Die Delgres Band reist allerdings nur auf Mittelstrecke an, denn die Formation hat ihre Basis in der französischen Hauptstadt Paris.

Das Bossarenova Trio um die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum ist am 16. Mai mit erlesenem Jass und und feinstem Bossa Nova im Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge zu Gast. Paula Morelenbaum ist die Ehefau des brasilianischen Cellisten und Komponisten Jaques Morelenbaum, der unter anderem mit Omar Sosa musikalische Spuren hinterlassen hat.