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JobAct to Connect Hannover

Durch Theater in die Arbeit

Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Schauspielerei: 14 Teilnehmer hoffen durch dieses Theaterprojekt in einigen Monaten einen neuen Job zu finden.

Fünf Schauspieler auf einer Bühne. © Projektfabrik (Quelle)

Das Ziel von "JobAct to Connect": Durch die Selbstfindung auf der "Bühne" neue Möglichkeiten aufzeigen, die Bewerbung zu gehen.

"Haste nix – biste nix. Und haste was, was machste damit?" Mit dieser Frage beschäftigen sich gerade 14 Projektteilnehmer zwischen 18 und 60 Jahren. Um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen, sind sie Laienschauspieler geworden und inszenieren Shakespeares "Timon von Athen". Im Juli stehen sie zum ersten Mal vor einem großen Publikum, und wenn alles gut läuft, haben sie in einigen Monaten einen neuen Job.

Durch Theater in die Arbeit

"Die Gruppe setzt sich aus Teilnehmern zusammen, die bereits im Berufsleben standen, und aus Teilnehmern, die noch keine berufliche Qualifizierung erreicht haben oder den Übergang zwischen Ausbildung und Beruf nicht geschafft haben", sagt Nicole Bartlakowski von der Projektfabrik gGmbH. Seit März versuchen sie den gefühlten Stillstand in der Arbeitslosigkeit durch Schaffensdrang zu überwinden und wieder die volle gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen.

Das Projekt wird durch das Jobcenter Region Hannover mitfinanziert. "Die Teilnehmer stärken hier ihre Eigeninitiative und das Selbstbewusstsein und lernen, sich zu präsentieren. Das bringt ihnen deutliche Vorteile beim Einstieg auf dem Arbeitsmarkt", erklärt Kerstin Kuechler-Karoschke, Mitglied der Geschäftsführung des Jobcenters.

Bewerbung mal anders

"JobAct to Connect" zeigt durch die Selbstfindung auf der "Bühne", neue Möglichkeiten der Bewerbung zu gehen. Von der Stückentwicklung über die Pressearbeit bis hin zum Bühnenbau: alles entsteht aus der Gruppe heraus. Nach der Premiere (voraussichtlich im Juli) nehmen die Teilnehmer ein 4-monatiges Praktikum auf, um Gelerntes in die Praxis umzusetzen und den Anschluss an die Arbeitswelt zu erreichen.

William Shakespeare lässt seine Tragödie mit dem Untergang von Timon von Athen enden, die Gruppe stellt sich ein anderes Ende vor – zumindest außerhalb der Bühne.