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Zeitgenössischer Tanz

Wettbewerb der Choreographen

Dem Nachwuchs eine Chance: Die Ballett Gesellschaft Hannover veranstaltet unter dem Titel "Choreography 28" den 28. Internationalen Wettbewerb für Choreographen am 21. und 22. Juni im Theater am Aegi. Die Teilnehmer wurden bereits verkündet.

Zwei Männer auf der Bühne. © Joachim Puppel

Die Bewertungskriterien beim Choreographen-Wettbewerb sind eine phantasievolle Nutzung von Raum und Zeit, die tänzerische Verwirklichung einer Idee und deren Übertragung auf die Interpreten.

Die Teilnehmer des diesjährigen Internationalen Wettbewerbs für Choreographie stehen fest. Knapp 150 Choreographen aus 40 Ländern haben sich beworben. Die folgenden 20 Teilnehmer wurden durch die Vorjury nominiert und müssen sich im Juni mit ihren Arbeiten beweisen: Aus Finnland kommen Auri Ahola und Valtteri Raekallio. China wird von Ying Fang und Dong Jie vertreten. Mit Danilo Floreani, Fabio Liberti, Chiara Taviani sowie dem Duo Mattia Russo und Diego Tortelli konnten sich fünf Choreographen aus Italien durchsetzen. Zu den deutschen Teilnehmern gehören Andreas Heise und Chris Jäger. Als weitere Teilnehmer wurden Joeri Dubbe aus den Niederlanden, Leat Duraku aus Albanien, Hwan-Hee Kim aus Südkorea, Jorge Garcia Perez aus Spanien, Joshua L. Peugh aus Amerika, Anton Rudakov aus Russland, Idan Sarabi aus Israel, Emrecan Tunis aus der Türkei, Joseph Toonga aus England sowie Po-Cheng Tasi aus Taiwan bestätigt.

Choreography 28

Der Wettbewerb gibt jungen Choreographen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer Fachjury zu präsentieren, die Vorzüge einer professionellen Bühnentechnik zu genießen und ein Forum zum Meinungsaustausch zu finden. Sowohl in der nationalen als auch internationalen Tanzlandschaft ist der Termin inzwischen zu einem wichtigen Ereignis geworden, das Teilnehmer aus vielen Ländern nach Hannover zieht.

Die Jury

Neben Ed Wubbe, dem Künstlerischen Direktor des Wettbewerbs, nehmen 2014 Eric Gauthier (Gauthier Dance Stuttgart), Jörg Mannes (Staatsoper Hannover), Jan Pusch (Staatstheater Tanz Braunschweig), Yohan Stegli (Bundesjugendballett Hamburg), Yair Vardi (Suzanne Dellal Center Tel Aviv) und Richard Wherlock (Ballett Basel) Platz am Jury-Tisch.

Die Preise

Es werden Geldpreise in Höhe von insgesamt 13.500 Euro, von denen 6.000 Euro an den Erstplatzierten gehen, und Produktionspreise vergeben. Zu den bereits etablierten Preisen, dem Scapino-Produktionspreis und dem Bundesjugendballett-Produktionspreis, wird in diesem Jahr erstmals der Gauthier Dance-Produktionspreis verliehen.

Die Teilnahmebedingungen

Alle Teilnehmer, sowohl Choreographen als auch Tänzer, müssen eine professionelle Ausbildung haben. Die Altergrenze für die Choreographen liegt bei 35 Jahren. Die Dauer der Choreographie sollte zwischen fünf und zwölf Minuten liegen. Ein Solo darf nicht von den Choreographen selbst interpretiert werden. Die Wahl des Themas und der Musik ist den Teilnehmern freigestellt. Der Anmeldebogen musste bis zum 25. April in der Geschäftsstelle der Ballett Gesellschaft eingegangen sein. 

Infos zum Ablauf

Der Wettbewerb wird an beiden Tagen nachmittags öffentlich vor der Fachjury ausgetragen. Das Finale findet am Abend des 22. Juni statt. Die entsprechenden Proben werden jeweils vormittags durchgeführt. Hierfür stehen jedem Teilnehmer maximal 20 Minuten zur Verfügung.

Rückblick

Auch 2013 gab es 150 Bewerbungen aus 40 Ländern. Davon durften jedoch nur 18 Teilnehmer ihre Beiträge auf der Bühne des Theater am Aegi präsentieren – neun schafften es bis ins Finale. Den ersten Platz belegte der israelische Choreograph Roy Assaf, der die Jury mit dem energiegeladenen Stück "The Hill" überzeugen konnte.

Weitere Informationen gibt es unter www.ballettgesellschaft.de. Tickets sind bereits an allen bekannten Vorverkaufsstellen und direkt im Theater am Aegi erhältlich.

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