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Zentralidee: Neuer Kulturraum in Linden

Mit der "Zentralidee" eröffnen am ersten Juli-Wochenende drei junge Kulturschaffende einen neuen Arbeits-und Veranstaltungsraum am Klewergarten.

Schaufenster. © Mareike Hantschel

Die Zentralidee setzt sich zur Förderung von Kunst und Kultur ein.

Ziel und Zweck der Zentralidee ist die Förderung von Kunst und Kultur. Das Anliegen der Kulturschaffenden ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sie ihre kreative Energie ausleben und mit anderen bündeln können. Die Zentralidee soll ein Ort werden, der nicht nur als Atelier, Büro und Workshop-Raum der drei genutzt wird, sondern in dem sich viele Menschen dem Ausleben ihrer Kreativität widmen. Nicht eine, sondern viele Ideen sollen in den Mittelpunkt gestellt und in gemeinschaftlicher Arbeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Kultur für alle

Zur künstlerischen Auseinandersetzung gehört für die Initiatoren immer auch das Einbeziehen von sozialen, politischen und wissenschaftlichen Aspekten. Kunst und die Teilhabe daran müssen ihres Erachtens nach erschwinglich und für jede und jeden zugänglich sein, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Herkunft. Die Zentralidee setzt sich daher auch mit Politik, mit Ideologien, Dogmen und gesellschaftlichen Konventionen auseinander.

Von Diskussionen bis hin zu Theaterstücken

Die Räume der Zentralidee am Klewergarten 4 können und sollen darüber hinaus vielseitig genutzt werden. Es gibt Platz für Workshops, einen Büroraum, eine kleine Kochgelegenheit, eine Projektionsfläche, Stellflächen für Objekte und Platz für Bilder an den Wänden sowie eine kleine Bühne mit einer einfachen technischen Grundausstattung. Von Lesungen über Debattier-Clubs, Kinder-Bastel-Workshops und Mappenkursen bis zu Theaterstücken und Liederabenden ist alles möglich.

Die Veranstaltungen zum Start

Konkret geplant sind für den Juli neben der Auftakt-Veranstaltung am 5. Juli (von 15 bis 22 Uhr) mit Kaffee, Kuchen und Sekt bisher eine Schaufenster-Performance von Schauspieler Oscar Olivo und das dreiteilige Reenactmentprojekt "Aufstand aus der Küche" der Fotografin Katrin Ribbe und der Dramaturgin Lucie Ortmann. Alle drei sind auch für das Schauspiel Hannover tätig. Im August wird es eine Ausstellung des Hannoverschen Graffiti-Künstlers Anti King geben, und ab Oktober startet unter der Leitung von Regisseurin Ingeborg Hoffmann die Theater-Soap "Klewer-Eck", in der sich einmal im Monat Figuren aus der klassischen Theaterliteratur, aus Film- und Fernsehklassikern und Personen des Zeitgeschehens auf der Bühne der Zentralidee begegnen. Gespielt wird die Seifenoper von Jugendlichen aus Hannover.

Die Macher

Mareike Hantschel, geboren 1986 in Westerstede, aufgewachsen in Bremerhaven, studierte Medien/Materielle Kultur und Kunst in Oldenburg und Bühnenbild/Szenographie an der TU Berlin. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Bühnenbildnerin unter anderem am Schauspiel Hannover und am Theater Heidelberg.

Ingeborg Hoffmann, geboren 1981 in Springe am Deister, studierte Literatur- und Politikwissenschaften (M.A.) an der Leibniz Universität Hannover. Sie arbeitete als Regieassistentin und Inspizientin auf der Cumberlandschen Bühne, leitete diverse Jugendclubs am Jungen Schauspiel Hannover und übernahm von 2012 bis 2014 die künstlerische Leitung des Ballhof Cafés. Die Theater-Soap "Whaaat?!", bei der Ingeborg Hoffmann gemeinsam mit Silke Janssen für Buch und Regie zuständig war, erhielt 2014 den Sonderpreis der Jury bei der Verleihung des Förderpreises "Weiter so!" der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses Hannover. Seit 2015 arbeitet Ingeborg Hoffmann freiberuflich als Regisseurin und Theaterpädagogin.

Daniel Lang, geboren 1986 in Berlin, arbeitet seit 2011 am Schauspiel Hannover als Veranstaltungstechniker und war vorher an diversen Theatern und für Theaterinszenierungen als Beleuchtungs- und Tontechniker tätig.

(Veröffentlicht: 15. Juni 2015)

Frau in einem Fenster. © Mareike Hantschel