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Tanzschaffende

Preisträger des 30. Int. Wettbewerb für Choreographen stehen fest

Zum 30. Internationalen Wettbewerb für Choreographen Hannover 2016 wurden über 160 Beiträge von Choreographen aus 45 Nationen eingereicht. Die Jury vergab den ersten Preis an Botis Seva aus Großbritannien und auch das Publikum wählte die Choreographie der Briten auf Platz 1.

Zum 30. Internationalen Wettbewerb für Choreographen Hannover 2016 (11. bis 12. Juni) wurden über  160 Beiträge von Choreographen aus 45 Nationen eingereicht. Aus den eingereichten Beiträgen wählte die Vorjury 20 Choreographien aus, die im Rahmen des Wettbewerbs präsentiert wurden.

Von den 20 vorgestellten Choreographien kamen neun ins Finale. Die Finalisten waren: Zibo Geng, Matthieu Geffre, Paul Hess, Rene Alejandro Huari Mateus, Matthias  Kass & Clément Bugnon, Maciej Kuzminski, David Llari, Mattia Russo & Antonio de Rosa und Botis Seva.

Die Jury des 30. Internationalen Wettbewerbs für Choreographen Hannover

Eric Gauthier, Direktor Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart; Kevin Haigen, künstlerischer Leiter des Bundesjugendballett; Felix Landerer, Landerer & Company (Vorjury); Nanine Linning, Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg; Yuki Mori, Direktor Theater Regensburg Tanz; Jan Pusch; Garry Stewart, Direktor Australian Dance Theatre; Stephan Thoss, Intendant Tanz des Nationaltheater Mannheim ab Spielzeit 2016/17; Helena Waldmann, Tanzregisseurin; Richard Wherlock, Direktor Ballett Basel; Ed Wubbe, Direktor Scapino Ballett, Rotterdam; Gregor Zöllig, Künstlerischer Leiter Tanztheater & Chefchoreograf Staatstheater Braunschweig (Vorjury),

vergab folgende Preise:

1. Preis: Botis Seva, Großbritannien, "60 sec"

2. Preis:  Maciej Kuzminski, Polen, "Dominique"

3. Preis:  Zibo Geng, China, "00:01"

Die Kritikerjury vergab den Kritikerpreis an David Llari, Frankreich, "slave".

Das Publikum vergab den Publikumspreis an: Botis Seva, Großbritannien, "60 sec".

Der künstlerische Leiter des Wettbewerbs, Ed Wubbe, vergab den Scapino-Produktionspreis an: Maciej Kuzminski, Polen, "Dominique".

Der künstlersiche Leiter des Bundesjugendballetts, Kevin Haigen, vergab den Produktionspreis des Bundesjugendballetts an: Paul Hess, Deutschland, "Totilas – der Ritt".

Der Gauthier Dance/Dance Company Theaterhaus Stuttgart Produktionspreis ging an: Matthias Kass, Deutschland & Clément Bugnon, Schweiz, "Becoming".

Ein Stipendium der Tanja Liedtke Stiftung beim Australian Dance Theatre erhielt: Botis Seva, Großbritannien, "60 sec".

Die Preise sind wie folgt dotiert: 1. Preis: 6.000 EUR, 2. Preis: 3.000 EUR, 3. Preis: 2.000 EUR, Kritikerpreis: 1.500 EUR und Publikumspreis: 1.000 EUR.          

Produktionspreise/ Stipendium

Aus Anlaß des 30jährigen Jubiläums des Internationalen Wettbewerbs für Choreographen Hannover vergibt die Tanja Liedtke Stiftung ein dreiwöchiges Stipendium beim Australian Dance Theatre in Adelaide, Australia. Das Stipendium beinhaltet die Reisekosten, Unterbringung und den Unterricht beim ADT.

Seit 2005 vergibt der künstlerisch Leiter des Wettbewerbs, Ed Wubbe, den  Scapino-Produktionspreis. Der Scapino Produktionspreis beinhaltet die Erarbeitung einer eigenen Choreographie mit Tänzern des Scapino Balletts und die Präsentation im Rahmen der Reihe TWOOLS.

Seit 2012: "Bundesjugendballett-Produktionspreis": Das von John Neumeier 2011 gegründete Bundesjugendballett stiftet ebenfalls einen Produktionspreis. Der Produktionspreis beinhaltet die Erarbeitung einer Choreographie mit dem Bundesjugendballett.

Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart Produktionspreis: 2014 vergab Gauthier Dance/Theaterhaus Stuttgart erstmals einen Produktionspreis. Gauthier Dance wurde 2007 von Eric Gauthier gegründet. Eric Gauthier gewann 2007 den Kritiker- und den Publikumspreis. 2011 erhielt Eric Gauthier zudem den Deutschen Tanzpreis "Zukunft" 2011 für Choreographie.