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Schauspiel

Eisfabrik

Seit den 80er Jahren werden auf dem Gelände in der hannoverschen Südstadt Kunst-, Ausstellungs- und Theaterprojekte angeboten.

Außenansicht der Eisfabrikhalle bei Nacht: Der Hof und die Gebäude werden in verschiedenen Farben angestrahlt. © Ralf Mohr

Ort für Kunst- und Theaterprojekte: Die Eisfabrik.

Die Fabrik ist aus der 1889 von hannoverschen Wirten gegründeten Germania-Brauerei hervorgegangen. Die Braustätte erreichte in ihren Blütejahren einen Ausstoß von 90.000 Hektolitern, musste jedoch im ersten Weltkrieg ihren Betrieb einstellen. Noch im Jahr 1917 gründeten der Direktor und viele der früheren Gesellschafter der Brauerei die Firma Heuweg, kurz für Hannoversche Eishaus- und Waren-Einkaufs-Gesellschaft. Die schweren Bombenangriffe 1943/44 zerstörten die Fabrik zu 90 Prozent. Nach der Währungsreform wurde sie wieder aufgebaut, und 1954 war die Vorkriegskapazität wieder erlangt. Die Produktion lief noch bis zum Anfang der 70er Jahre, danach wurden einige Gebäude für kleine Gewerbe genutzt.

Ausbau der leer stehenden Hallen

Auf der Suche nach freien Atelierräumen entdeckte Ende der 70er Jahre eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern das Gelände. Vier leer stehende große Hallen wurden von ihnen in Ausstellungsräume und Theatersäle verwandelt. Heute gibt es außerdem Tonstudios, Musikübungsräume, Wohn- und Arbeitsateliers und vor allem Kunst und Theater.