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Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Eine große Liebesgeschichte verspricht die Literatour Nord für den 8. Dezember im Literaturhaus Hannover, wenn Bendict Well vom Ende der Einsamkeit erzählt.

"Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird."

Über den Roman

Nach einem Motorradunfall und einem zweitägigen Koma erwacht Jules, der Ich-Erzähler, im Krankenhaus und erinnert sich: Vor vielen Jahren kamen seine Eltern bei einem Autounfall in Frankreich ums Leben, Jules war zehn. Eine Familienkatastrophe, die den Erzähler damals ebenso aus der Bahn warf wie seine älteren Geschwister Marty, einen genialischen Einzelgänger und Nerd, und Liz, die attraktive, doch stets unerreichbare Schwester. Jeder geht von nun an seinen eigenen Weg, die Geschwister werden sich fremd. Aus dem draufgängerischen Jules wird ein schüchterner, in sich gekehrter Internatsschüler, der nur mit Alva Freundschaft schließt - und doch erst Jahre später begreift, was sie ihm bedeutet ...

Vom Ende der Einsamkeit ist ein berührender, kluger Roman über drei schicksalhaft verbundene, dennoch einsame Geschwister und erzählt zugleich eine große Liebesgeschichte. Einfühlsam und mit großer erzählerischer Sorgfalt behandelt Wells das Innenleben seiner Figuren und entwickelt eine Geschichte von Grenzerfahrungen, vom Überwinden der Einsamkeit und auch davon, was in einem Menschen unveränderlich ist.

Über den Autor

Benedict Wells, geboren 1984 in München, zog nach dem Abitur nach Berlin und widmete sich früh dem Schreiben. Bereits mit 23 Jahren veröffentlichte er sein vielbeachtetes Debüt "Becks letzter Sommer" (2008), das mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 mit Christian Ulmen fürs Kino verfilmt wurde. Wie bereits sein dritter Roman "Fast genial" steht auch der aktuelle, vierte Roman "Vom Ende der Einsamkeit" auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Moderation

Es moderiert Wilfried Köpke, geboren 1962 in Bonn. Köpke studierte Philosophie, Theologie und Journalistik und arbeitete nach mehreren Stationen bei Hörfunk und Fernsehen als freier Journalist u.a. für ARD, arte und DIE ZEIT sowie als Buchautor. Seit 2004 ist Köpke Professor für Journalistik (Hörfunk und Fernsehen) an der Hochschule Hannover.

Termin(e): 08.12.2016 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort

Literaturhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 10,00 €
Ermäßigt 6,00 €