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Konzerte

Fünftes Sinfoniekonzert

Im fünften Sinfoniekonzert der laufenden Saison spielt das Niedersächsische Staatsorchester Musik von Strawinsky, Lutoslawski und Schostakowitsch am 22. und 23. Januar im Opernhaus.

Auf nach Osteuropa heißt es beim fünften Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Ivan Repušić am 22. und 23. Januar im Opernhaus. Mit Igor Strawinskys berühmter Feuervogel Suite und Dimitri Schostakowitsch erster Sinfonie rahmen zwei Werke russischer Komponisten das Violincellokonzert des Polen Witold Lutosławski ein. Solist ist der zweimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnete Cellist Johannes Moser.

Igor Strawinsky

Im Anschluss an seinen Exilaufenthalt in der Schweiz ließ sich Igor Strawinsky in Frankreich nieder. Die Ballettmusiken Der Feuervogel, Petruschka sowie Le sacre du printemps, die in Paris für die von Sergei Djagilew gegründeten Ballets Russes entstanden, sind gleichbedeutend mit Strawinskys kompositorischem Durchbruch. Die Bekanntschaft mit Djagilew, dessen neuartige Ideen sich vom klassischen Ballett distanzierten, waren für Strawinskys Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Beide einte dieselbe Vorstellung von musikalischer Wiedergabe der Körperbewegung, das russische Märchen Der Feuervogel bot für jene Ideen nur Ansätze. Der Stoff lieferte noch im traditionellen Sinne eine durchgehende Handlung; Gut und Böse werden einander gegenüber gestellt, was Strawinsky musikalisch in einen Kontrast zwischen Chromatik und Diatonik überführte.

Witold Lutosławski

Witold Lutosławskis Cellokonzert, dessen Solist in der Uraufführung 1970 kein Geringerer als Mstislaw Rostropowitsch war, entstand im Auftrag der Londoner Philharmonischen Gesellschaft. Obwohl Lutosławski darauf beharrte, dass diesem Konzert kein Programm, sondern lediglich eine musikalische Situation zugrunde läge, fügte er den Noten, die er im Vorfeld der Uraufführung an Rostropowitsch sandte, eine Art Szenario hinzu. In einem Brief wehrt sich der Komponist aber vehement dagegen, dass der dem Werk innewohnende Konflikt zwischen Soloinstrument und Orchester einer Auseinandersetzung zwischen Individuum und Gesellschaft entspräche. Die ausgedehnte, monologische Introduktion des Solocellos wird abrupt durch rabiate Trompeten aus dem Orchester unterbrochen. In der Folge liefern sich laut Lutosławski Violoncello und Orchester "eine Art Duell".

Dmitri Schostakowitsch

Auf verblüffende Weise findet der 18-jahrige Dmitri Schostakowitsch in seiner ersten Sinfonie bereits zu seiner individuellen Musiksprache: neben brillanter Instrumentierung, Verknüpfung von Pathos und nahezu skurrilem Witz kennzeichnet die 1. Sinfonie ein ironisches Spiel mit klassischen Formen. Schostakowitsch erfüllt zwar tradierte Formschemata, lasst sie aber gleichzeitig ins Leere laufen.

Programm

Igor Strawinsky
Der Feuervogel (Suite)

Witold Lutosławski
Konzert für Violoncello und Orchester

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10

Termin(e): 22.01.2017 ab 17:00 Uhr
23.01.2017 ab 19:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 19,50 € – 43,00 €
Vorverkauf:

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