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Winterdienst

Hannover: aha für den Winter gerüstet

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) rüstet sich für Schnee und Eis: Rund 6.000 Tonnen Salz und 3.500 Tonnen Splitt hat aha eingelagert, dazu kommen 2.000 Tonnen Streusand.

Der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ist gut vorbereitet. Bereits im Spätsommer haben Kraftfahrer und Mitarbeiter der Straßenreinigung den Umgang mit großen Räumfahrzeugen trainiert. Die Räumfahrzeuge stehen in geheizten Hallen bereit, Salz, Splitt und Streusand warten auf ihren Einsatz.

Streugutlager bereits gut gefüllt

Insgesamt sind für den kommenden Winter rund 260 Mitarbeiter mit 60 großen sowie 40 kleinen Streu- und Räumfahrzeugen einsatzbereit, um gefährliche Rutschpartien auf 2000 Kilometern Straße, Radwegen und Fußgängerüberwegen zu verhindern und verlässlich für freie Fahrt zu sorgen. Auch die Streugutlager in der aha-Zentrale sind bereits gut gefüllt: Rund 6.000 Tonnen Salz und 3.500 Tonnen Splitt hat aha eingelagert, dazu kommen 2.000 Tonnen Streusand.

Winterdienst im Einsatz

In den Wintermonaten hält aha ständigen Kontakt zu den Wetterdiensten. Sobald Schnee oder Eisglätte vorhergesagt werden, kontrollieren mehrere Mitarbeiter schon in der Nacht Straßen und Fußgängerüberwege im Stadtgebiet Hannover. Ist der Einsatz notwendig, verständigen sie rund 150 Kollegen der Rufbereitschaft. Innerhalb von 45 Minuten beginnen die Einsatzmannschaften dann mit dem Räumen und Streuen. Tagsüber werden sie von weiteren Kollegen der Straßenreinigung unterstützt. Sollte es die Situation erfordern, kann aha bis zu 100 städtische Mitarbeiter und 100 Kollegen der Abfallabfuhr zusätzlich im Winterdienst einsetzen.

Pflichten für Grundstückseigentümer

Jeder Grundstückseigentümer ist für das Räumen und Streuen von angrenzenden Gehwegen verantwortlich. Auf Gehwegen darf nur mit Splitt oder Sand gestreut werden. Salz ist lediglich auf Treppen und Rampen erlaubt. In Extremwettersituationen kann der Oberbürgermeister das Salzverbot befristet aufheben. Dann ist der Einsatz von Streusalz auf allen Verkehrsflächen, also auch auf den Gehwegen vor Privathäusern, vorübergehend erlaubt. Die Reinigungspflicht besteht werktags von 7 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags von 8 bis 22 Uhr nach jedem Schneefall und bei Glätte. Bei Dauerschneefall muss in angemessenen Zeitabständen geräumt und gestreut werden. aha bittet außerdem darum, die Zugänge zu den Müllbehältern für eine reibungslose Müllabfuhr schnee- und eisfrei zu halten. Auch wenn es wieder wärmer wird, ist der Hauseigentümer gefordert: Tauwasser kann nur ungehindert abfließen, wenn Gossen und Ablaufschächte frei gehalten werden. So wird vermieden, dass bei erneutem Frost Wasser zu gefährlichen Eisflächen gefriert.

(Veröffentlicht: 8. November 2016)