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Kulturelle Aktivitäten

Treffpunkt Lister Turm

Sie haben Lust auf Kultur, suchen stadtteilnahe Angebote oder möchten einen Raum für Vereins- und Gruppenaktivitäten mieten?

Das Freizeitheim Lister Turm © Landeshauptstadt Hannover

Das Freizeitheim Lister Turm

Das Freizeitheim Lister Turm fördert und unterstützt professionell kulturelle Aktivitäten in den Stadtteilen List und Oststadt.

Die Freizeitheime als kommunale Einrichtungen bieten den Menschen in Hannover Raum für Bildungs- und Freizeitangebote, bauen Brücken zwischen den einzelnen Einrichtungen im Stadtteil und initiieren selbst Neues.

Anders als in den meisten übrigen Stadtteilen ist das gemeinsame Freizeitheim für List und Oststadt nicht in einem modernen Zweckbau eingerichtet, sondern befindet sich in einem märchenhaft anmutenden historischen Gebäude in idyllischer Lage am Rand der Eilenriede.

Der Stadtteil List

Der Stadtteil List ist ein in Hannover sehr beliebtes Wohngebiet. Viele Gründerzeithäuser, renovierter Altbaubestand und großzügige Wohnungen sind attraktive Pluspunkte dieses Stadtteils. Der angrenzende Stadtwald Eilenriede ist die grüne Lunge des Gebiets und ist bei Sportlern und Erholungssuchenden sehr beliebt.

Eine gute Infrastruktur und eine hervorragende Verkehrsanbindung sind vorhanden. Die Fußgängerzone Lister Meile verbindet die List und die Oststadt mit dem Bahnhof und zeichnet sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität aus.

Seinen Ursprung hat das frühere Dorf List in dem Viereck zwischen Höfestraße, Wöhlerstraße, Waldstraße und Liebigstraße. Die erste Urkunde, die den Namen List belegt, ist datiert auf den 14. September 1304, so dass die List 2004 ein großes  Jubiläumsjahr feiern konnte.
Heute leben in der List ca. 43 000 Einwohner.

Geschichte des Lister Turms

Der heutige Lister Turm ist bereits das zweite Gebäude mit diesem Namen. Der erste so bezeichnete Bau entstand 1387, als im Zuge der Anlage der Landwehr verschiedene Wachtürme an den Handelswegen errichtet wurden. Dieser alte Lister Turm stand jedoch nicht an der jetzigen Stelle, sondern befand sich an der "Celler Chaussee", der heutigen Podbielskistraße.

Vor der Wende zum 20. Jahrhundert wurde es immer moderner, seine Freizeit im Freien zu verbringen. So errichtete man nach dem Entwurf des Architekten Hermann Schaedler unter Berücksichtigung alter Stilelemente die Waldgaststätte Lister Turm.

Sie wurde 1898 als Ort für Platzkonzerte und Ballvergnügen eröffnet. Nach dem zweiten Weltkrieg diente der Lister Turm einige Zeit als Armeepoststelle der Briten, bis 1950 die Landesmusikschule ihren Ausbildungsbetrieb hier aufnahm. Die inzwischen "Staatliche Hochschule für Musik und Theater" zog 1973 in ihren Neubau am Emmichplatz, und aus dem Lister Turm wurde in der Zeit der Bürgerinitiativen nach einem Umbau ein Freizeitheim, ein neuer Bürgertreffpunkt in der List.

Freizeitheim Lister Turm © Landeshauptstadt Hannover