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Geocaching-Wettbewerb

Mit der Hilfe von Ernst August höchstpersönlich

Kein Geringerer als der hannoversche König Ernst August wird beim Geocaching-Projekt der Oberschule Burgwedel zum Protagonisten der elektronischen Schnitzeljagd, der die Schatzsuchenden zu den verschiedenen Stätten der Welfen in Hannover wie das Laveshaus oder das Von-Alten-Denkmal vor dem Niedersächsischen Landesarchiv führt.

Viele Schülerinnen und Schüler auf den Treppenstufen des Landesmuseums. © Niedersächsische Landesausstellung (Quelle)

Fünf Schulen sind die Gewinner Geocaching-Wettbewerbs.

Rund 25 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse haben in ihrem Wettbewerbsbeitrag das Reiterdenkmal von Ernst August vor dem Hauptbahnhof in Hannover zum Leben erweckt. Mit dieser Idee gewannnen die Burgwedeler Schüler den ersten Preis beim Geocaching-Schulwettbewerb zur Niedersächsischen Landesausstellung, eine "royale Teatime" mit dem Erbprinzen persönlich auf Schloss Marienburg. Der Text der Rätsel ist fast durchgehend in altertümlicher Sprache gereimt, die Cache-Dosen sind teilweise sehr phantasievoll gebastelt. Der Geocacher wird immer wieder eingeladen genauer hinzusehen und bekommt spannende Einblicke in die Stadtgeschichte.

Die weiteren Plätze

Den zweiten Preis teilen sich das Viktoria-Luise-Gymnasium in Hameln, dessen Leistungskurs Geschichte bei dem Cache "Johann und die holde Maid" eine unglückliche Liebesgeschichte wählte, um Hamelner Stadtgeschichte zur Zeit der Personalunion zu erzählen, sowie das Johannes-Kepler-Gymnasium in Garbsen, das mit dem Cache "Wanted! King George I" eine echte Räuberpistole im Wald entwickelt hat. Thema war hier die Kutschfahrt des Königs von Hannover nach London und die Geschichte eines fiktiven Attentäters, der die Thronbesteigung des Welfenherrschers vereiteln will. Den dritten Preis teilen sich die Glocksee Schule aus Hannover und das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte aus Hildesheim. Der Glocksee-Cache führt unter anderem nach Herrenhausen und legt den Fokus auf die Stadtgeschichte Hannovers. Der Hildesheimer Cache besteht zwar nur aus einer Station, widmet sich unter dem Motto "Deaf nobilities" aber einem spannenden Thema, den körperlichen Beeinträchtigungen der hannoverschen Herrscher.

Caches auch nach der Ausstellung

Gemeinsam mit dem Geocaching-Experten Markus Gründel hatten die Schülergruppen die Schatzsuche geplant und hierfür historisches Material bearbeitet. Die bei dem Wettbewerb entstehenden Geocaches sind auch über die Dauer der Ausstellung hinaus für jeden frei im Internet zugänglich und laden dazu ein, sich mit einem GPS-Gerät auf historische Spurensuche in der Stadt zu begeben. Am 20. August ist eine vom Niedersächsischen Landesmuseum organisierte Schatzsuche als Feriencard-Aktion geplant.