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Sprengel Museum

So wird das Ausstellungsjahr 2014

Trotz Museumserweiterung hat sich das Sprengel Museum für 2014 viel vorgenommen und präsentiert den Besuchern ein ambitioniertes Ausstellungsprogramm zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Den Auftakt der großen Sonderausstellungen macht vom 9. März bis 15. Juni eine Retrospektive des niederländischen Malers Michael Raedecker. Die Besonderheit von Raedeckers Arbeiten liegt in der Verwendung von Wollfäden, mit denen er die Konturen der darzustellenden Architekturen, Pflanzen oder Objekte in die Leinwand stickt. Die Ausstellung zeigt 40 zum Teil großformatige Werke und ist Raedeckers erste deutsche Museumsausstellung.

Großbritannien zu Gast in der Oberen Sammlung

Mit "Die frühen Jahre" richtet das Sprengel Museum den Blick auf die deutsche und britische Kunst der 1950er Jahre. Mit einem starken Focus auf bildhauerische Werke soll diese Ausstellung die besondere künstlerische Bedeutung dieser Zeit hervorheben.

Dem Schwerpunkt Fotografie widmet sich die Ausstellung  "We love Britain" vom 18. Oktober 2014 bis Anfang Februar 2015. Der Fotograf Martin Parr wurde gebeten vor Ort nach Spuren einer möglichen "Britishness" zu fahnden. Fündig wurde er unter anderem beim 300. Jahrestag der Krönung des Hannoveraner Kurfürsten zum König von Großbritannien. Parrs besonderes Interesse gilt kulturellen Traditionen und Ritualen und der Beleuchtung des Absurden im Alltäglichen.

Künstlerische Strategien, Schwitters und die Schrecken des Krieges in der Abteilung Grafik

Kurt Schwitters hat nicht nur Fundgegenstände für seine Materialkunst aufgehoben und seine eigene "Merz-Sammlung" mit Werken anderer Künstler aufgebaut, sondern er hat auch umfangreiche Textsammlungen angelegt. Damit gestaltete er einzigartige Kladden, zum Beispiel unter dem Titel "Alles Mögliche, was uns interessiert". Unter dem gleichen Titel ermöglicht die Ausstellung vom 12. Februar bis 25. Mai 2014 mittels digitaler Projektionen das Blättern in Schwitters' Sammelkladden und vermittelt damit ein lebendiges Bild vom Umfeld und der Entwicklung des Künstlers.

In den 60er und 70er Jahren strebten viele Künstlerinnen und Künstler – vor dem Hintergrund des Kalten Krieges – nach einer Demokratisierung von Informationen. Alltagsmedien, wie Buch, Zeitung oder Radio, wurden genutzt, um den eigenen Aktionsradius zu erweitern. Die Ausstellung "REPORT" widmet sich vom 12. Februar bis zum 25. Mai 2014 den künstlerischen Strategien dieser besonderen künstlerischen Phase.

Im Sommer 2014 jährt sich zum 100. Male der Beginn des Ersten Weltkrieges. Aus diesem Anlass zeigt das Sprengel Museum Zeichnungen und Druckgrafiken aus den Beständen des Hauses, die sich mit dem Thema "Krieg – Gewalt – Konflikte" auseinandersetzen. Die Ausstellung "Schlachtfelder" vom 4. Juni bis 28. September zeigt unter anderem Werke von Ernst Berlach, Max Beckmann und Otto Dix.

Die vierte Ausstellung in der Abteilung heißt "Zeichnung Ost". Im Mittelpunkt der Präsentation steht das zeichnerische Schaffen im östlichen deutschen Teilstaat nach 1945. Zu sehen sind Arbeiten, die von der FAMAKunststiftung zur Erweiterung des Sammlungsbestandes der Handzeichnungen für das Sprengel Museum erworben wurden.

Installation für Kinder in der Abteilung Bildung und Kommunikation

Unter dem Titel "Von zwei Quadraten" entsteht vom 15. April bis zum 3. August 2014 eine Installation für Kinder nach einem Kinderbuch von El Lissitzky. Das 1920 entstandene Werk war der Versuch, die Ideen und Erkenntnisse der modernen abstrakten Kunst pädagogisch zu verarbeiten. Neben der Präsentation des Buches können kleine und große Besucher in der Rauminstallation mit eigenen Kompositionen aus geometrischen Elementen experimentieren.

Ausstellung auf dem Museumsplatz

Speziell für das Sprengel Museum richtet der amerikanische Fotograf Alec Soth mit der "Little Mushroom Suitcase Show" eine Lounge vor dem Sprengel Museum ein. Anlass der Präsentation ist das 4. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus. Gezeigt werden vom 21. Juni bis 26. Oktober großformatige Arbeiten in einer ungewöhnlichen Präsentationsform, denn in der Lounge kann auch Tischtennis gespielt werden.