Nacht der Museen 2026
Musik
In vielen Häusern sorgt ein abwechslungsreiches Musikprogramm für eine besondere Atmosphäre.
Basilika St. Clemens
Knabenchor 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Farbenreiche „Klangfelder“ aus fünf Jahrhunderten präsentiert der Knabenchor Hannover – von den Lamentationes Jeremiae Prophetae des Renaissance-Meisters Antoine Brumel spannen sie den Bogen über Motetten von Johann Hermann Schein, innigen Abendliedern in Bearbeitungen nach Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms bis zur Uraufführung Rift von Dominik J. Dieterle sowie Werken von Stephen Paulus und Maurice Duruflés.
Kestner Gesellschaft
- 18:00 | 19:.00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Auftritte des Norddeutscher Figuralchor - ab 18:00 Uhr
Bar, Tapas und Musik
Kreuzkirche
Johannes-Brahms-Chor 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Ein abwechslungsreiches Programm aus Romantik, geistlicher Tiefe und impressionistischen Klangfarben! Werke von Johannes Brahms, Benjamin Britten und Alfred Koerppen spannen einen Bogen von inniger Volksliednähe bis zu spiritueller Ausdruckskraft. Den farbenreichen Abschluss bildet Claude Debussys Dieu! qu’il la fait bon regarder.
Kunstverein
- 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr: Stimmen der Stadt – Vivid Voices, Wandelkonzerte x Nacht der Museen in Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen
Landesmuseum Hannover
- Wandelkonzert – Chor Collegium Vocale
19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Marktkirche
Bachchor 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Meditative Klangräume zwischen Tradition und Gegenwart: Gregorianische Linien des Agnus Dei eröffnen den Abend und treten in einen Dialog mit zeitgenössischen Deutungen. Werke von Alwin Michael Schronen, John Cage und John Tavener entfalten dabei unterschiedliche Formen klanglicher Reduktion und spiritueller Versenkung. Mit dem Agnus Dei aus der doppelchörigen Messe von Frank Martin – dessen Entstehung sich zum 100. Mal jährt – findet das Programm einen eindrucksvollen Höhepunkt zwischen archaischer Schlichtheit und expressiver Klangfülle.
Finale mit allen Chören 22:30 Uhr
Den glanzvollen Abschluss des Abends bildet das gemeinsame Konzert aller beteiligten Chöre – ein eindrucksvolles Erlebnis von Klang, Raum und Gemeinschaft. Als Höhepunkt dieser Chornacht erklingt eine äußerst rare Live-Aufführung: Thomas Tallis’ monumentale 40-stimmige Motette Spem in alium. Diesen Auftakt des Abschlusskonzertes gestalten der Figuralchor und das Collegium Vocale mit diesem Meisterwerk aus dem Jahr 1570. Im Kreis verteilt entsteht so für das Publikum ein überwältigender, räumlich erfahrbarer Renaissance-Klang. Dieses berühmte Renaissance-Werk ist während der KunstFestSpiele in der barocken Galerie in Herrenhausen auch als faszinierende 40-Kanal-Klanginstallation der kanadischen Künstlerin Janet Cardiff zu erleben!
Im weiteren Verlauf präsentieren sich die Chöre einzeln im Raum verteilt mit charakteristischen Beiträgen: Der Bachchor mit Cantate Domino von Claudio Monteverdi, der Knabenchor mit Die Nacht von Franz Schubert, der Mädchenchor mit Zwei Beter von Avo Pärt, der Johannes-Brahms-Brahms-Chor mit Brittens Rosa Mystica, Vivid Voices mit Enjoy the Silence von Martin L. Gore im Arrangement von Eric Whitacre sowie das Junge Vokalensemble mit Let Me Fly von Robert De Cormier.Den prächtigen Abschluss gestalten alle Chöre gemeinsam mit Deo gratia à 36 von Johannes Ockeghem unter der Leitung von Christian Rohrbach. Ein beeindruckendes Zeichen der lebendigen Chorgemeinschaft in Hannover.
Museum August Kestner
- 19:30 | 21:00 | 22:00 Uhr
MUSIK - Ensemble Atonor (Klangobjekte von Erwin Stache)
Schnarrende Plastikflaschen, rhythmisch jonglierte Tischtennisbälle und ein Telefonschlagzeug bilden das Instrumentarium für ein außergewöhnliches Klangkunstkonzert, 1. Etage
Neustädter Kirche
Junges Vokalensemble 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
Ein kraftvolles Programm mit Chorwerken von Pérotin, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Vaclovas Augustinas, Kai Leung, Raymond Murray Schafer, Ārijs Šķepasts sowie Luke Byrne und William Barton. Ein Panorama weltumspannender alter und neuer Stimmkulturen
Rosebusch Verlassenschaften
- Live Musik: Improvisation „Königliche Braut“
Villa Seligmann
- 18:30 – 18:45 Uhr | EZ
Jiddischer Swing der 1930er und 40er Jahre
Grammophonplatten-Workshop mit Bernd Felbermair - 18:45 – 19:15 Uhr | Große Halle
Konzert: Orgelmusik der deutschen Synagogen vor 1938
Vorstellung der Sauer-Orgel und Vortrag von Martin Dietterle (1/3) - 19:30 – 19:45 Uhr| EZ
Reflexe auf die Shoah
Grammophonplatten-Workshop mit Bernd Felbermair - 20:15 – 20:45 Uhr | Große Halle
Konzert: Orgelmusik der deutschen Synagogen vor 1938
Vorstellung der Sauer-Orgel und Vortrag von Martin Dietterle (2/3) - 20:45 – 21:00 Uhr | EZ
Kritische Frechheit der 1920er Jahre
Grammophonplatten-Workshop mit Bernd Felbermair - 21:30 – 23:00 Uhr | Kinoraum 1.OG
Late Night Concert: Mondestrunken – Pierrot Lunaire und Verklärte Nacht – eine Aufzeichnung der Villa Seligmann aus der Coronazeit mit Musik und Pantomime von Max Kowalski und Arnold Schönberg
Carmen Fuggiss, Ofer Stolarov, Elisabeth Kufferath, Peter Mim und Musiker:innen des Niedersächsischen Staatsorchesters - 21:30 – 21:45 Uhr | EZ
Jiddisches Leben zwischen New York und Buenos Aires
Grammophonplatten-Workshop mit Bernd Felbermair - 22:00 – 22:30 Uhr | EG
Konzert: Orgelmusik der deutschen Synagogen vor 1938
Vorstellung der Sauer-Orgel und Vortrag von Martin Dietterle (3/3)
Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
- 19:00 bis 22:00 Uhr: Für den passenden Sound zum Abend sorgt Annito mit einem DJ Set voller Soulful Music. (Ermöglicht durch „Plug & Play“, in Zusammenarbeit mit den KunstFestSpielen Herrenhausen sowie dem MusikZentrum Hannover/Center for World Music.)
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