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Park der Sinne © Park der Sinne

Park der Sinne

Die Parkanlage mit dem gewissen Etwas

Park der Sinne

Hier bekommen alle Sinne etwas geboten: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken. Probieren Sie es aus

Stilisiertes begehbares Insektenauge aus Metall © Thomas Langreder

Abschalten vom Alltag und umschalten auf Entdeckungen. Riechen, Hören, Sehen, Fühlen und Schmecken: Im Park der Sinne ist das möglich. An 19 Stationen können Sie die vier Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde erforschen und sinnliche Vielfalt erleben. Der Park der Sinne wurde zur Weltausstellung EXPO 2000 nach Plänen des hannoverschen Garten und Landschaftsarchitekten Hans-Joachim Adam auf einer ehemaligen Mülldeponie in Laatzen angelegt. Das 7 Hektar große Gelände ist einem Talkessel nachempfunden, der sich in Teilräume gliedert und von Spazierwegen durchzogen wird. Ein hoher mit Wildrosen und anderen Gehölzen dicht bestandener Wall schirmt den Park von der Umgebung ab. Trockenmauern stützen die Böschungen. Baumphänomene, Steininstallationen und Kunstobjekte bringen Sie zum Staunen.

Erlebnisstationen

  • Treffpunkt am Wasser
    Beginnen Sie Ihren Rundgang am Südtor, so gelangen Sie unmittelbar zum Treffpunkt am Wasser, einem Ort, der zum Verweilen einlädt: Lassen Sie Ihren Blick über die Mauern des Rondells schweifen und versuchen Sie von der Brücke aus, die Tiefe des Teichs zu ergründen. Da ist das Leben im und am Wasser zu beobachten oder die Schönheit der naturnah gestalteten Uferzone zu bewundern. Der Weg über die Trittsteine lädt Sie ein, den Gang über das Wasser zu wagen.
  • Garten der Düfte
    In einem Halbrund liegt der Garten der Düfte am warmen, sonnigen Südwesthang des Aussichtshügels. In den mit Trockenmauern gefassten Beeten verströmen die vielfältigsten Stauden und Zwerggehölze ihre würzigen, süßen oder fruchtigen Düfte. Viele dieser Pflanzen wurden oder werden noch heute als Heilpflanzen genutzt. Riechen, fühlen, schmecken und sehen Sie!
  • Anamorphosen
    Über die Brücke am Teich erreichen Sie auf kürzestem Weg die Anamorphosen. Das sind Bilder, die nur unter bestimmten Blickwinkeln bzw. mittels eines speziellen Spiegels erkennbar sind. Auf den ersten Blick scheint auf den Bildplatten etwas schief gelaufen zu sein, doch mit Hilfe des Spiegels wird plötzlich das richtige Bild sichtbar.
  • Trockental
    In einer steinigen Mulde, die sich nach Westen öffnet und im Nordosten durch steile Felsblöcke abgeschirmt wird, speichert sich die Sonnenenergie. Als Wärme wird sie von den Steinen wieder abgegeben. Grell reflektieren die hellen Kalksteinblöcke das Sonnenlicht. An heißen Sommertagen flimmert und flirrt die Luft: Energie wird sichtbar.
  • Hecken-Labyrinth
    Im Hecken-Labyrinth ist das Blickfeld begrenzt. Das sonst so dominante Auge tritt als Wahrnehmungsorgan zurück, das Riechen, Tasten und Hören wird aktiviert.
  • Gartenhaus
    Am Osteingang befindet sich das Gartenhaus, an dem auch die Führungen beginnen. Hier können Sie sich ausführlich informieren, kleine Souvenirs erwerben und eine Kaffeepause einlegen.
  • Echo-Garten
    In diesem Teil des Parks können Sie Steine zum Singen bringen, dabei die unterschiedlichsten Klangkombinationen erzeugen, Melodien spielen und einzelnen Tönen nachlauschen. Zwei gegenüberstehende
  • Parabolschalen ermöglichen es, sich über weite Distanzen hinweg Botschaften zuzuflüstern.
  • Ort der Idylle
    Der Ort der Idylle ist ein warmer, ruhiger, rund um ein Wasserbecken angelegter Ort. Umrahmt von einer Natursteinmauer und von einer dicht berankten Pergola überdacht, lädt er zum Verweilen und Entspannen ein. Das leise Plätschern des Wassers sowie die Farben und Gerüche üppiger Staudenbeete schaffen ein wohliges Gefühl.
  • Steiniger Weg
    Auf diesem Weg wird das Gehen – barfuß oder mit Schuhen – zum Erlebnis. Auf unterschiedlichen Bodenmaterialien können Sie Ihr Körpergefühl erproben. Am Zielpunkt locken ein schon von weitem sichtbarer Summstein und ungeahnte Hörerfahrungen.
  • Klangschale
    Bringen Sie die mit Wasser gefüllte Schale der Moislinger Wasseransichten mit einem Schlag auf den Rand zum Tönen und die Wasseroberfläche zum Kräuseln oder ertasten Sie mit den Fingerspitzen das Vibrieren des Wassers. Lauschen Sie den eindrucksvollen Klangeffekten.
  • Ort der Begegnung
    Ein kleines Amphitheater mit breiten, Gras bewachsenen Steinstufen zum Sitzen auf der einen und dem Civitan-Hain auf der anderen Seite ist als Ort der Begegnung für Theater und Konzerte ebenso gut geeignet wie zum Plaudern und Klönen.
  • Spielwald
    Vom Ort der Begegnung führt seitlich eine Treppe zum Spielwald empor, einem Baum bewachsenen Hügel mit großen, wundersamen Wurzeln und einem dicken Eichenstamm: Ein Paradies für Kinder, die hier nach Herzenslust klettern, balancieren, sich verstecken und ihrer Phantasie freien Lauf lassen können.
  • Civitan-Hain
    Der lichte Birken- und Lärchenhain lädt Sie, besonders an heißen Tagen, zu einer Musestunde ein. Der Hain wurde durch eine Spende des Civitan-Club ermöglicht, dessen Mitglieder weltweit im sozialen Bereich helfend tätig sind.
  • Quelle
    Unmittelbar am Nordtor liegt die Quelle. An mehreren Stellen sprudelt, tröpfelt und plätschert das Wasser. Mal eilig, mal schläfrig, schlängelt es sich als kleiner Bachlauf zwischen Felsen und Pflanzen hindurch bis zum tiefsten Punkt des Parks, dem Treffpunk am Wasser.
  • Kräutertisch und Duftorgel
    An einem der Hauptwege im Park, etwa auf halber Wegstrecke zwischen Gartenhaus und dem Ort der Begegnung, lädt eine besondere Sitzgruppe inmitten von duftenden Kräutern zum Verweilen, Schnuppern und Schmecken ein. Der Kräutertisch, umgeben von sieben bepflanzten Kräuterringen (Duftorgeln), bietet eine Reihe unterschiedlicher Sorten bekannter Kräuter wie Schnittlauch, Lavendel, Pfefferminze und Salbei, während in den sieben Kräuterringen besondere Küchenkräuter und Heilpflanzen wie Melisse, Beifuß und Thymian wachsen.
  • Schlucht
    Vorbei an Wasserspielen führt der Weg am Bach entlang durch die Schlucht. Im Schatten hoher Felsenwände umgibt Sie eine feuchte, kühle Atmosphäre: Farne, Efeu und andere auf diese extremen Lebensbedingungen angepassten Pflanzen haben sich im Fels festgesetzt.
  • Tal der Schmetterlinge
    Das Tal ist mit seinen farbenprächtigen Stauden, Rosen und Blütensträuchern ein paradiesischer Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Blüten besuchende Insekten.
  • Insektenauge
    Im Tal der Schmetterlinge wurde eine einzigartige Skulptur zur Sinneserfahrung installiert: ein begehbares Insektenauge. Es ist dem Komplexauge eines Insekts nachempfunden. 120 Glaslinsen ermöglichen es Ihnen, die Sichtweise eines Insekts nachzuvollziehen. Nehmen Sie die Welt mit anderen Augen wahr.
  • Spiel der Farben
    Neben dem Treffpunkt am Wasser, zeigt das Spiel der Farben – ein mit weißen, gelben, roten, blauen und violetten Tönen komponiertes Blütenmeer – die ganze Farbpalette der Pflanzenwelt. Am Ende der geschwungenen Beete setzt jeweils ein farbiger Stein den Schlussakzent.

 

Grosser Sandstein © Region Hannover