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Die Alte Feuerwache (4)

Ausschnitt aus einer Schemazeichnung

Naturschutzzentrum NABU-Laatzen

Auf dem Weg vom Maschsee zur Alten Feuerwache führt der Weg an drei Strorchennestern vorbei. Das vierte befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum NABU-Laatzen. Seit 1989 brüten Weißstörche auf einem Strommasten in den Wiesen von Grasdorf. Die Feuchtwiesen bieten ideale Voraussetzungen für die Aufzucht ihrer Jungen. Ein an ihre Bedürfnisse angepasstes Mähkonzept erleichtert ihnen die Nahrungssuche und nützt auch anderen bodenbrütenden Vogelarten. In der Regel trifft das Storchenpaar getrennt Ende März ein und besetzt den Horst. Nach der Paarung legt das Weibchen zwei bis fünf Eier, die von beiden Partnern abwechselnd bebrütet werden. Etwa 32 Tage später schlüpfen die Jungvögel. Rund neun Wochen werden sie dann gefüttert. Die Nahrung besteht überwiegend aus Kleinsäugern, Amphibien, großen Insekten, Larven und Fischen.

In der Alten Feuerwache gibt es aber noch mehr zu entdecken. Das  Naturschutzzentrum ist Informations- und Anlaufstelle für alle, die sich für den ca. 50 km2 großen Lebensraum „Südliche Leineaue“ mit den beiden hier liegenden Naturschutzgebieten „Alte Leine“ und „Leinetal zwischen Ruthe und Koldingen“ interessieren. In dem Gebäude sind zwei Dauerausstellungen zu besichtigen, die sich thematisch mit dem Naturraum Südliche Leineaue und hier lebenden Nachttieren befassen. In der 850 m² großen Außenanlage, werden unterschiedliche Lebensräume präsentiert und Heil-, Gift-, Duft- sowie Insektenpflanzen vorgestellt. Daneben bietet der NABU Laatzen zwei bis drei Vortragsveranstaltungen zu Natur- und Umweltthemen wöchentlich an. Aber auch Führungen, Ferienpass-Aktionen und Aktivitäten mit Kindern sind im Angebot.