Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Zuletzt aktualisiert:

Eilenriede © HMTG

Eilenriede

Hannovers grüne Lunge

Die Eilenriede

Europas bedeutendster Stadtwald im Herzen Hannovers hat jede Menge zu bieten.

Mit rund 640 Hektar verfügt Hannover über den größten Wald Europas im Herzen einer Großstadt - selbst der Hydepark in London und der Pariser Bois de Boulogne können da nicht mithalten. Die grüne Lunge zieht sich größtenteils zentrumsnah durch den östlichen Teil der Leinestadt. Mit einem komfortablen Wegenetz und hunderten von Ruhebänken, mit Teichen, Liegewiesen, Kinderspielplätzen und Waldgaststätten erfüllt die Eilenriede viele Bedürfnisse der Erholung suchenden Bürgerinnen und Bürger.

Seit über 600 Jahren ist der Wald in städtischem Besitz. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Nutzwald zu einem Naherholungsgebiet. Die Hannoveraner lieben und pflegen ihren Wald, den sie bevorzugt am Wochenende bevölkern. Eine hannöversche Besonderheit ist der Eilenriedebeirat. Das Gremium ist in den 50er Jahren entstanden, als der Bau des Messeschnellweges quer durch den Stadtwald heftigen Bürgerprotest herausforderte.

Trotz der Präsenz von Spaziergängern, Joggern und Fahrradfahrern sind in der Eilenriede eine Vielzahl von Waldtieren heimisch, darunter Rehe, Füchse, Hasen, Marder und Fledermäuse. Im Jahre 2004 hat die neue „Waldstation Eilenriede“ ihren Betrieb auf dem vergrößerten Gelände des ehemaligen „Vogelschutzgehölzes“ aufgenommen. Die Waldstation ergänzt damit das regionale Angebot der außerschulischen Umweltbildungseinrichtungen in Hannover um ein spezifisches, auf das Thema „Stadtwald" ausgerichtetes Profil.

Während der Weltausstellung EXPO 2000 war die Eilenriede Teil des kulturpolitischen Expo-Projektes „Balance-Artrail 2000“, das sich interdisziplinär mit Qualität und Quantität von Lebensräumen befasst. Der Name „Eilenriede“ geht übrigens auf die ursprüngliche Bezeichnung „Ellernried“ (= nasser Erlenwald) zurück.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat eine Broschüre zur Eilenriede herausgegeben, die hier auch als PDF-Datei zum Herunterladen bereitsteht: