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Gedächtnis der Stadt

Aufgaben

Das Archiv ist eine für alle Interessierten nutzbare öffentliche Einrichtung.

Als "Gedächtnis der Stadt" dient es der Sicherung und Bereitstellung von Dokumenten, die aus rechtlichen, kulturellen oder historischen Gründen dauernd aufbewahrt werden müssen. Das Archiv ist eine Kultureinrichtung, die die Grundlagenarbeit für die historische Identität der Stadt leistet.

Chronik der Stadt

Es kümmert sich deshalb auch um die Sicherung und Erhaltung von Unterlagen aus privater Hand (Nachlässe von Personen und Familien, Firmenschriftgut, Schriftgut von Vereinen, Parteien und Verbänden), um sie der stadtgeschichtlichen Forschung zugänglich zu machen.

Das Archiv organisiert Ausstellungen mit stadtgeschichtlichem Bezug; es präsentiert die eigenen historischen Kostbarkeiten und gibt Sammlern Gelegenheit, ihre Stücke in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Gegenüber den Ämtern, Dienststellen und Einrichtungen der städtischen Verwaltung übt das Archiv eine Querschnittsaufgabe aus. Es entscheidet darüber, welche nicht mehr benötigten Unterlagen von Rat und Verwaltung dauernd aufbewahrt werden.

Im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen regelt die Schriftgutordnung der Stadt das Verhältnis zwischen der Verwaltung und dem Archiv. Sie verpflichtet das Archiv zur Prüfung der Archivwürdigkeit.

Neben diesen Standardaufgaben erfüllt das Archiv zahlreiche Spezialaufträge. Hierzu zählt u. a. die Herausgabe der "Hannoverschen Geschichtsblätter".

Das Stadtarchiv Hannover ist Mitglied im Regionalen Notfallverbund für Kulturgutschutz, in dem Archive, Bibliotheken und Museen aus Hannover und der Region sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam mit der Feuerwehr Hannover die Vorsorgemaßnahmen für den Katastrophenfall zu verbessern und ggf. einander im Not- oder Einsatzfall Personal zur Verfügung zu stellen.