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Nachbericht

Zuhause in Badenstedt

Rund 70 Bürgerinnen und Bürger haben sich mit großem Interesse an der Ideenwerkstatt, welche am 10. Oktober in der Zeit ab 10 Uhr in den Räumlichkeiten des Dietrich-Kuhlmann-Haus (Pflegeheim Badenstedt) stattgefunden hat, beteiligt.

Die Quartierskoordinatorin, Hedda Beißner (Abteilung Offene Altenarbeit des Diakonischen Werkes), ein Team des Kommunalen Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover und ein Team des Pflegeheims Badenstedt freuten sich über das große Interesse, welches die Menschen vor Ort an der Auftaktveranstaltung für das Projekt "Infocenter Quartier – Diakonie direkt nebenan", gezeigt haben.

Mit Fördermitteln der deutschen Fernsehlotterie wird Hedda Beißner in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit den Kooperationspartnern vor Ort und dem Kommunalen Seniorenservice der Stadt Hannover Infrastrukturen für ein selbstständiges Leben und Wohnen im Alter auf- und ausbauen.

In den Räumlichkeiten des Pflegeheimes führte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes vor rund 70 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus, weshalb das Diakonische Werk ein hohes Interesse an der Quartiersentwicklung hat.

Nach den Grußworten der Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp und des Einrichtungsleiters Harald Ziebell, führte die Bereichsleiterin des Kommunalen Seniorenservice Hannover, Dagmar Vogt-Janssen, in die Methode der Ideenwerkstatt ein.

Nachdem die Teilnehmenden die Inhalte für den Tag festgelegt hatten, wurde sich vor- und nachmittags in sechs Workshops zu den unterschiedlichen Themenschwerpunkten ausgetauscht und diskutiert. Die Teilnehmenden brachten viele Ideen, Wünsche und Anregungen in die Arbeitsgruppen ein.

Zusammensfassung der Schwerpunkte

Am Ende der Veranstaltung wurden durch die Bepunktung der zusammengetragen Ideen und Anregungen die Prioritäten deutlich. Für die Menschen vor Ort steht zur Zeit das Thema Lage sowie Zeitplan zur Errichtung der Hochbahnsteige entlang der Linie 9 an erster Stelle. Weitere wichtige Themen sind:

  • Aufbau eines Zentrums für Nachbarschaftsaktivitäten
  • Durchführung von Aktivitäten für "Alt und Jung" – ganz besonders Zeitzeugenprojekte
  • Einrichtung einer Selbsthilfegruppe "Wohnen im Alter in Badenstedt"
  • Verkehr betreffende Themen

Außerdem forderten die anwesenden Ahlemer und Davenstedter Bürgerinnen und Bürger eine bedarfs- und bedürfnisgerechte nahräumliche Versorgung.

Zum Schluss dankte die Leiterin der Abteilung Offene Altenarbeit, Jutta Schulte, allen Kooperationspartnern, insbesondere dem Pflegeheim Badenstedt, dem Kommunalen Seniorenservice Hannover sowie der Stadtbezirksmanagerin für diesen gelungenen gemeinsamen Auftakt.

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