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Stadtteilbauernhof Sahlkamp

Fit mit Waldemar

Seit März gibt es ein neues Angebot für Kinder auf dem Stadtteilbauernhof Sahlkamp: Der Bauernhof hat sich einen fast 6000 Euro teuren Wunsch erfüllen können – einen Riesenesel, der auch schwerere Kinder tragen kann.

Da viele Bauernhofkinder nicht mehr ganz klein sind und einige Kilos auf die Waage bringen, haben sich mehrere Spender zusammengeschlossen, um ein passendes Angebot für diese Kinder zu schaffen.

Jetzt gibt es Waldemar – ein sogenannter Riesenesel mit einem Stockmaß von 148 Zentimetern. Auf seinem kräftigen und gerade gewachsenen Rücken kann er auch schwere Kinder tragen. Das hat er in seiner ursprünglichen Heimat im Eselpark in Schleswig-Holstein schon trainiert. Eingeritten und für die Kutsche eingefahren ist er bereits.

Fitnessprogramm

Der Esel ist für die Kinder ein großer Anreiz, an einem Fitnessprogramm des Stadtteilbauernhofs teilzunehmen. Joggen um den Bauernhof, Zumba tanzen, fünf Karren Mist fahren, im Garten helfen, gesundes Essen zubereiten und gemeinsam essen – alle diese Aktivitäten bringen den Kindern jeweils "Bonuspunkte". Zehn davon brauchen die Kinder für einmal Reiten oder Kutsche fahren mit Waldemar.

Engagement bewegt

Den Kauf des Esels – und auch einer Eselkutsche, dem passenden Sattelzeug, Halfter und Regendecke – haben engagierte Spender ermöglicht. Eva Grabe vom Schwesternkreis Hannoverscher Logen, Karl-Heinz Duensing, Filialdirektor Hannoversche Volksbank mit Vertriebsdirektorin Doris Woller, das Team vom Hotel Viva Creativo um Geschäftsführerin Ulrike Hornig, die "Aktion Hilfe für Kinder e.V." aus Bremen mit dem Vorstandsvorsitzenden Rolf Rohloff, die "Frauen in Verantwortung" (FinV) mit ihrer Präsidentin Karin Fourier sowie Sabine Probst, die anlässlich ihres Geburtstags Spenden gesammelt hat – sie alle haben ihren Teil zur Bereicherung der tierpädagogischen Arbeit in dem Kinder- und Jugendhilfeprojekt in einem der kinderreichsten Stadtteile Hannovers beigetragen.

"Wir unterstützen diese Einrichtung gern", betont Vertriebsdirektorin Woller, "denn die Kinder lernen im Umgang mit den Tieren, dass Verantwortung zu übernehmen auch Spaß machen kann und belohnt wird."

Ganz ähnlich schätzt Logenschwester Grabe die Bedeutung des Bauernhofs ein: "Wir unterstützen die tolle Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen schon seit vielen Jahren, weil wir sehen, dass viele Kinder hier ein zweites Zuhause haben." Kinder ab sechs Jahren können auf dem großen Bauernhofgelände kostenfrei Angebote rund um Tiere und Bauernhof wahrnehmen. Spiel, Spaß, Bewegung, Koordination und Allgemeinbildung zu allen Fragen rund um Nutztierhaltung, Nahrungsketten und gesunder Ernährung werden bei der Pflege und Dressur der Schafe, Ziegen, Esel, Schweine, Hühner und Ponys vermittelt.

Angebot

Nachmittags in der "Offenen Tür" von 14.30 bis 18.30 Uhr dürfen die Kinder und Jugendlichen ohne Anmeldung teilnehmen. Vormittags können sich Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen zu kostenpflichtigen Themenangeboten anmelden.

Weitere Informationen gibt Angelika Bergmann, Leiterin des Stadtteilbauernhofs, telefonisch unter der oben genannten Telefonnummer.