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Zusammengefasst

Veranstaltung „Aktiv durch die Region“

Die Zusammenfassung der Veranstaltung „Aktiv durch die Region“ vom 20. Juni 2015 im Haus der Region. Das Ziel: Menschen motivieren in Bewegung zu bleiben

Bewegung macht Spaß und hält fit. Trotzdem schaffen es viele Menschen nicht, den inneren Schweinehund zu überwinden. Woran liegt das eigentlich? Was muss eine Stadt oder Gemeinde bieten, um zu mehr Bewegung anzuregen? Welche Bewegungsart passt für wen? Wo lässt sich das richtige Angebot finden? Und an welchen Orten in der Region macht es richtig Spaß sich zu bewegen? Antworten auf diese und andere Fragen gab die Veranstaltung „Aktiv durch die Region“ am Sonnabend, 20. Juni 2015, im und am Haus der Region in Hannover.

Veranstalter war das Gesundheitsplenum für die Region Hannover – ein Zusammenschluss von Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Selbsthilfe- und Sportbereich unter der Leitung des Fachbereichs Gesundheit. Das Gesundheitsplenum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen dabei zu unterstützen, aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun. Es ist zudem das regionale Steuerungsorgan für die Mitgliedschaft der Region im  nationalen Gesunde Städte-Netzwerk.

Die Veranstaltung wurde von Cora Hermenau, Dezernentin für öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT-Koordination und EU-Angelegenheiten der Region Hannover, eröffnet. Sie begrüßte die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur ersten themenbezogenen Veranstaltung im Rahmen der Mitgliedschaft der Region Hannover im nationalen Gesunde Städte Netzwerk und bedankte sich bei allen Akteuren für ihr Engagement und bei den Anwesenden für ihr Kommen. Frau Hermenau wies darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen spielt.

Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende des Gesundheitsplenums und Vorstandsvorsitzende der Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen, schloss sich den Danksagungen an und stellte die Zielsetzung des seit Ende 2006 bestehenden Gesundheitsplenums und die daraus hervorgegangenen Aktivitäten kurz vor. Sie verwies darauf, wie wichtig bereits Alltagsaktivitäten wie der Sparziergang mit dem Hund und die Gartenarbeit für Gesundheit und Fitness sind. Aber auch der Gesundheitswert des Tanzens sollte nach ihrer Ansicht nicht unterschätzt werden.

Dr. Jens Bucksch  von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Uni Bielefeld stellte in seinem Vortrag den sogenannten Walkability-Ansatz vor. Damit ist das Konzept einer bewegungsförderlich gestalteten Umwelt gemeint. Es geht um die Frage, mit welchen Maßnahmen die Verantwortlichen in Städten und Gemeinden die Menschen zu mehr Bewegung anregen können. Er berichtete, dass seit einiger Zeit die sportlichen Aktivitäten in der Bevölkerung zwar zunehmen, die Alltagsaktivitäten (z.B. Wege mit dem Rad oder zu Fuß erledigen) zeitgleich allerdings stark abnimmt. Gerade die Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“, die mit dem PKW angefahren werden, stellen einen Gegenentwurf zur Bewegungsförderung dar. Hingegen wirkt eine sogenannte Flächennutzungsmischung aus Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, die in einigen Stadtzentren gegeben sind, bewegungsförderlich. Wichtig sind dabei ein gut ausgebautes Radwegenetz und attraktive Freizeitflächen, die fußläufig oder per Rad gut zu erreichen sind. Anhand einzelner nationaler und internationaler Aktivitäten veranschaulichte Herr Dr. Bucksch, mit welchen Gestaltungsmöglichkeiten Städte versuchen, ihre Bevölkerung in Bewegung zu bringen. Dies sind beispielsweise die 100 Spielpunkte, die die Stadt Griesheim über das Stadtgebiet verteilt eingerichtet hat. An diesen Stationen werden Kinder und ihre Eltern zu kurzen Bewegungsaktivitäten eingeladen. Ein weiteres Beispiel kommt aus Kopenhagen: Dort wurde ein fahrradfreundliches Einkaufszentrum gebaut, das besonders gut mit dem Zweirad zu erreichen ist. Wichtig ist nach Aussage von Herrn Dr. Bucksch die Einbindung der Bevölkerung in die Planungen vor Ort. Den Vortrag von Herrn Dr. Bucksch finden Sie hier.

In der anschließenden regen Diskussion wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass bei den Planungen auch die Situation von Seniorinnen, Senioren und bewegungseingeschränkten Menschen berücksichtigt werden sollte. Der vorgestellte Ansatz wurde als eine gute Anregung angesehen, um auf kommunaler Ebene bei zukünftigen Planungen auch die Bewegungsfreundlichkeit mit in den Blick zu nehmen. 

Dr. Arne Göring, stellvertretender Leiter der Zentralen Einrichtung Hochschulsport der Uni Göttingen, hatte sich in seinem Vortrag mit der Fragestellung „Wie überwinde ich den inneren Schweinehund?“ beschäftigt. Hintergrund ist, dass die Menschen im Allgemeinen darüber informiert sind, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist. Zwei Drittel der Bevölkerung setzen diese Bewegungsempfehlungen aber im Alltag nicht um. Anhand einer kurzen Bewegungseinheit mit den Besucherinnen und Besuchern zeigte Herr Dr. Göring die positive Wirkung, die von Bewegung ausgeht. Auf anschauliche Weise machte er in seinem weiteren Vortrag deutlich, warum es so schwer ist, die Bewegungsempfehlungen auf Dauer umzusetzen. Hier spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, z.B. überhöhte gesellschaftliche Erwartungen bzgl. der körperlichen Attraktivität, fehlende Motivation, negative Erfahrungen mit dem Thema Sport, Ungeduld, unrealistische Ziele usw.. Eine dauerhafte Verhaltensänderung verläuft in mehreren Phasen. An den Phasen der Aufrechterhaltung und der Stabilisierung des „neuen“ Verhaltens scheitern nach Aussage von Herrn Dr. Göring viele, die ihr Bewegungsverhalten verändern wollen. Eine dauerhafte Implementierung von Sport in den Alltag mit der entsprechenden Verhaltensänderung braucht 3-5 Jahre, erst dann wird das neue Verhalten zur Gewohnheit und der innere Schweinehund lässt sich leichter überwinden. Sein Fazit ist: „Bewegung muss Spaß machen, die Ziele sollten realistisch sein und Veränderung braucht Zeit!“ Den Vortrag von Herrn Dr. Göring finden Sie hier.

In der anschließenden Diskussion wurde der Wunsch geäußert, dass Ärzte ihre Patienten stärker zur Bewegung motivieren sollten. Daraufhin wurde mitgeteilt, dass es diesbezüglich bereits Aktivitäten gibt. Ein Beispiel ist das „Rezept für Bewegung“, das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) entwickelt wurde. Mit Unterstützung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und der Sportvereine möchte der Landessportbund das „Rezept für Bewegung“ jetzt auch in Niedersachsen etablieren, Gespräche mit der Ärzteschaft hierzu laufen. Positiv bewertet wurden die Bonussysteme der Krankenkassen, die gesundheitsförderliches Verhalten wie die Teilnahme an Bewegungsangeboten belohnen. Diese könnten aber noch weiter ausgebaut werden. Es wurde auch auf den engen Zusammenhang von Ernährung und Bewegung hingewiesen. Kritisch bewertet wurde hingegen der zunehmende Schlankheitswahn und Körperkult, der zu einer starken Stigmatisierung von übergewichtigen Menschen führt.   

Zeitgleich mit der Mittagspause begann im Außenbereich ein „bewegter“ Markt der Möglichkeiten. Dort präsentierten sich 14 Einrichtungen und Vereine mit ihren Angeboten. Die Besucherinnen und Besucher konnten eine Vielzahl von Bewegungs- und Sportangeboten kennenlernen und gleich ausprobieren. Dies ging von den Trendsportarten Zumba, Hockern und Scootern über klassische Aktivitäten wie Rudern, Radfahren und Klettern bis hin zu Tanzvorführungen von Seniorengruppen. Da das Wetter nicht die ganze Zeit mitspielte, wurden einige Aktivitäten kurzfristig in die Veranstaltungsräume verlegt.

Im Anschluss an die Mittagspause begann auch die Arbeit an den Themeninseln. An insgesamt  5 Themeninseln konnten sich die Besucherinnen und Besucher zu folgenden Themen informieren, diskutieren aber auch Anregungen geben:

1. Themeninsel „Wo finde ich das für mich passende Bewegungsangebot?“

Das Angebot im Bereich Bewegung und Sport in der Region und der Stadt Hannover ist vielfältig, aber für die Nutzer eher unübersichtlich. Bereits bestehende Plattformen (z. B. von Seiten der Sportverbände) sind vielen an Bewegung Interessierten nicht bekannt. An dieser Themeninsel hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich bei Ina Anochin vom Stadtsportbund Hannover e.V. und Luise Römelt vom Regionssportbund Hannover e.V. über das Internetmodul zur Vereinssuche in der Stadt Hannover und dem Umland zu informieren. Das Sportmodul für die Stadt Hannover ist unter: www.ssb-hannover.de zu finden. Die Angebote in der Region Hannover stehen auf  www.rsbhannover.de.

2. Themeninsel „Wie kommt die Kommune in Bewegung? – Beispiel: Bewegungsnetzwerk 50+ in Wunstorf“

Die Vernetzung von Bewegungsanbietern führt zu einer besseren Bewerbung der Angebote, deckt Lücken auf und kann zu Kooperationen führen. Das Bewegungsnetzwerk 50+ aus Wunstorf stellt ein gutes Beispiel dar, wie diese Vernetzung mit viel ehrenamtlichem Engagement gelingen kann. Uwe Laugisch,  ehrenamtlicher Koordinator des Netzwerks, und Marlene Graf, Leiterin des Teams Prävention und Gesundheitsförderung vom Fachbereich Gesundheit, als Mitinitiator des Netzwerks, standen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zu dem Netzwerk finden Sie unter: www.bewegungsnetzwerk-wunstorf-50-plus.de/.

3. Themeninsel „Bewegungsfreundliche Kommune am Beispiel der regionalen Naherholung in der Region Hannover“

Neben dem verhaltenspräventiven Ansatz spielt die Verhältnisprävention in der Gesunde Städte-Arbeit eine wichtige Rolle, d.h. in diesem Fall: Wie kann eine Kommune bei ihren Bürgerinnen und Bürgern Anreize für Bewegung schaffen? Gute Beispiele hierfür zeigt die regionale Naherholung der Region Hannover auf. Wie sollten Grünräume gestaltet sein? Zu dieser Frage konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen geben und sich bei Bilge Bianca Tutkunkardes und Michaela Mäkel vom Team Regionale Naherholung der Region Hannover über das bereits bestehende breite Angebot der Regionalen Naherholung informieren. Weitere Informationen zur Regionalen Naherholung finden Sie im Internet unter: http://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Naherholung .

4. Themeninsel „Mit Sportentwicklung zu einer bewegungsfreundlichen Kommune – Das Beispiel der Gemeinde Uetze“

Der Sportentwicklungsplan, den die Gemeinde Uetze gemeinsam mit dem Regions-sportbund und Akteuren vor Ort entwickelt hat, zeigt Ansatzpunkte in der Gemeinde auf, die zu einer besseren sportlichen Aktivierung der Menschen beitragen soll, aber auch die Verhältnisse im Blick hat. Ursula Tesch und Inger Köhler von der Gemeinde Uetze sowie Anna-Janina Niebuhr und Dirk Schröder vom Regionssportbund Hannover stellten die Ergebnisse vor und standen Interessierten für Fragen zur Verfügung. Den Sportentwicklungsplan finden Sie unter: www.uetze.de.

 5. Themeninsel „Finanzierung von Bewegungsangeboten“

Zur finanziellen Förderung von Sportangeboten gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Bernd Grimm vom Landessportbund Niedersachsen e. V. stellte die Förderprogramme seines Hauses vor und zeigte auf, welche Voraussetzungen die Vereine für den Erhalt der Gelder erfüllen müssen. Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten des Landessportbundes Niedersachsen e.V. finden Sie unter: www.lsb-niedersachsen.de.

Expertenrunde

In der anschließenden Expertenrunde, die von dem Veranstaltungsmoderator Björn Stack geleitet wurde, äußerten sich die Expertinnen und Experten der Themeninseln zu den Gesprächen, die sie auf den Themeninseln geführt haben und zu den Perspektiven ihrer Arbeit.

Bilge Bianca Tutkunkardes, Regionale Naherholung von der Region Hannover, erläuterte, dass die regionale Naherholung ein wichtiger Freizeitaspekt ist, der mehr oder weniger von jedem genutzt wird. Die Angebote müssen auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ausgerichtet und niedrigschwellig (d.h. kostenfrei und möglichst barrierefrei) sein, damit sie in Anspruch genommen werden. Auf der Themeninsel gab es noch einmal spannende Anregungen von den Besucherinnen und Besuchern zu der Frage „Wie sollten Grünräume gestaltet sein?“. Genannt wurden etwa Aspekte wie Sicherheit, Sauberkeit, Bänke und Papierkörbe.  

Uwe Laugisch, Koordinator des Bewegungsnetzwerk 50+ in Wunstorf, sagte, dass der Erfolg des seit 2012 bestehenden Netzwerks darin besteht, dass es vor Ort koordiniert wird. Die Unterstützung durch die Stadt Wunstorf und die Region sind ebenfalls wichtig und hilfreich. Es bedarf der direkten Ansprache der Menschen. Hierzu verteilt das Netzwerk Flyer auf dem Wochenmarkt, nimmt an der Wirtschaftswoche in Wunstorf mit einem Infostand teil und nutzt dazu die eigene Internetseite. Aber auch die Kontakte zu den Netzwerkpartnern müssen  gepflegt werden, hier spielt die ehrenamtliche Koordination eine ganz wichtige Rolle.

Dirk Schröder, Projektleiter des Sportentwicklungsplans in der Gemeinde Uetze des Regionssportbunds Hannover e. V., wies darauf hin, wie wichtig die Einbindung der Bevölkerung ist. Sie sind die Experten vor Ort. Gerade im ländlichen Raum sind die Vereine noch der Sportanbieter Nr. 1. Die Erarbeitung des Sportentwicklungsplans hat ca. ein Jahr gedauert. Nun geht es an die Umsetzung mit dem Ziel, noch mehr Menschen in der Gemeinde Uetze in Sport und Bewegung zu bringen. Das Erfolgsrezept für einen solchen Plan ist das gemeinsame Gespräch und die Partizipation. 

Bernd Grimm, Landessportbund Niedersachsen e. V., erklärte, dass es ganz unterschiedliche Fördermöglichkeiten für die Sportvereine gibt. Dies geht von der Projektförderung über die Finanzierung von Einzelmaßnahmen bis hin zur finanziellen Unterstützung von Veranstaltungen. Dabei handelt es sich um Anschubfinanzierungen. Der Landessportbund entwickelt, orientiert an den gesellschaftlichen Veränderungen, Programme, um die Vereinsarbeit zu fördern und zu unterstützen. Ein wichtiges Thema ist derzeit beispielsweise die Gewinnung von Ehrenamtlichen.

Ina Anochin, Stadtsportbund Hannover e. V., berichtete, dass das Sportmodul zum Ziel hat, die Angebote der Vereine bekannter zu machen und den Nutzerinnen und Nutzern die Suche nach dem passenden Angebot zu erleichtern. Gesucht werden kann sowohl nach Sportart oder Ort. Geplant ist, auch Angebote anderer Anbieter in das Portal aufzunehmen. Ein weiteres wichtiges Thema für die regionalen und kommunalen Sportbünde ist die Gewinnung von Ehrenamtlichen. Hierzu bietet der Stadtsportbund bereits eine Engagementberatung an.

In der Schlussrunde ging es um die Frage „Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft?“. Dirk Schröder sagte, dass der wichtigste Aspekt ist im Gespräch zu bleiben. Bilge Bianca Tutkunkardes sieht die Zukunft in einem vernetzen Grünraumsystem. Die Menschen sollen Lust auf Bewegung bekommen. Nach ihrer Ansicht bietet gerade das Element „Wasser“ ein großes Potential in Bezug auf Freizeit und Naherholung. Ina Anochin wünscht sich, dass sich zukünftig viele Kommunen in Niedersachsen an dem Sportmodul beteiligen und noch mehr Vereine ihre Sportangebote in das Portal einstellen. Uwe Laugisch würde sich freuen, wenn die Idee von Bewegungsnetzwerken bekannter wird und weitere Netzwerke entstehen. Auch die weitere Unterstützung durch den Regionssportbund und die Region Hannover liegt ihm am Herzen. Bernd Grimm lobte die vorbildliche Netzwerkarbeit, die in der Region Hannover geleistet wird. Er wünscht sich, dass die Leistungen der Sportvereine eine höhere Anerkennung finden, aber auch, dass sich noch mehr Vereine öffnen für neue Herausforderungen. Wichtig wäre nach seiner Ansicht zudem, dass ehrenamtliche Leistungen professionelle Unterstützung erhalten.

Mit dem Ende des Markts der Möglichkeiten kamen alle Besucherinnen und Besucher noch einmal zu einer gemeinsamen Aktiveinheit zusammen. Daniela Kröger und Marius Meister vom Turn Klubb zu Hannover gaben eine Einführung in die Life Kinetik, eine Kombination aus Gehirnjogging und Bewegung, die die Anwesenden noch einmal in Bewegung brachte und auch die Lachmuskeln aktivierte.

In seinem Schlusswort fasste Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover, das an dem Tag erlebte zusammen und bedankte sich noch einmal bei allen Beteiligten sowie Besucherinnen und Besuchern, die gemeinsam zu dem Gelingen der  Veranstaltung beigetragen haben. Er teilte mit, dass die Inhalte und Ergebnisse der Veranstaltung in dem Gesundheitsplenum und den dazugehörigen Arbeitsgruppen besprochen werden. Das Thema Bewegung wird weiterhin ein wichtiger Aspekt in der Arbeit des Gesundheitsplenums sein. Es werden zukünftig im Rahmen der Mitgliedschaft der Region Hannover im Gesunde Städte-Netzwerk weitere themenbezogene Veranstaltungen durchgeführt. Die Veranstaltung hat nach seiner Ansicht deutlich gemacht, dass es sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, körperlich aktiv zu sein oder es zu werden. So kann jeder Mensch die Bewegungsart aussuchen, die ihm Spaß macht. In der Region Hannover gibt es bereits vielfältige Aktivitäten unterschiedlicher Anbieter, die zum Ziel haben, die Menschen bei der Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit zu unterstützen. Beispiele hierfür haben die Besucherinnen und Besucher bei der Veranstaltung kennengelernt und konnten einiges ausprobieren.

Für die Zukunft bleibt der Wunsch an alle Anwesenden: Bleiben Sie in Bewegung!