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Reiseimpfungen und Malaria

Eine Impfung hilft, mögliche Erkrankungen im Urlaub zu vermeiden.

Urlaub & Gesundheit © -

Reisen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein Schnäppchen bei der Buchung kann zu einer bösen Überraschung führen, wenn eine Impfvorschrift für das Reiseland nicht erfüllt oder empfohlener Impfschutz nicht gegeben ist. Deshalb ist es ratsam, sich schon vor der Buchung insbesondere einer Fernreise zu informieren, welche Impfungen bei der Einreise in das entsprechende Reiseland vorgeschrieben oder empfohlen sind. Bei unklarem Impfschutz sollte sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt diesbezüglich ärztlicher Rat eingeholt werden. Diesen bietet die Impfinformation des Fachbereichs Gesundheit unter der Telefonnummer (0511) 6 16- 4 72 39 wie auch Ihr Haus- oder Kinderarzt.

Was aber, wenn die Reise bereits wenige Tage nach der Buchung beginnt? Oft liegt die letzte Impfung schon lange zurück, die verbliebene Schutzwirkung ist nicht bekannt. Lohnt es und reicht die Zeit noch, Impfungen durchführen zu lassen? Diese Frage kann oft positiv beantwortet werden. Sei es, dass auf einem noch vorhandenen Impfschutz aufgebaut werden kann oder, dass sich bereits nach einer Impfung innerhalb von 10-14 Tagen ein wirksamer Schutz entwickelt. Darüber hinaus sollte man eine Reise zum Anlass nehmen, den auch in Deutschland für jeden Menschen erforderlichen Impfschutz gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) und Diphtherie kontrollieren und, wenn nötig, vervollständigen zu lassen.

Viele Erkrankungen werden in bestimmten Regionen der Welt durch Stechmücken übertragen. Eine Vorbeugung ist durch Medikamente gegen Malaria und durch Impfung z.B. gegen Gelbfieber möglich. Durch eine zusätzliche Expositionsprophylaxe, um Insektenstiche zu vermeiden, kann man sich vor diesen und weiteren Erkrankungen wie z.B. dem Dengue-Fieber schützen. Dazu dient das Tragen heller, luftig weiter, möglicherweise imprägnierter Kleidung, die Anwendung Mücken abweisender Hautlotionen und das  Nutzen von Moskitonetzen.