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Sandstrand mit Palmen © satori / fotolia

Sonnenbrand droht nicht nur im Urlaub

Auf den richtigen Sonnenschutz kommt es an!

Sonnenschutz

Das Sonnenlicht ist sehr wichtig für den Menschen. Es trägt zum Wohlbefinden bei, indem es direkten Einfluss auf den Hormonhaushalt nimmt. Die Strahlung birgt aber auch große Gefahren für die Haut.

Schäden wie Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko sind mögliche Folgen. Neben einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und schützender Bekleidung ist eine zeitliche Begrenzung der direkten Sonnenbestrahlung das Mittel der Wahl, um die Haut vor schädigenden UV-Strahlen zu schützen. Insbesondere lichtempfindliche Personen und Kinder sollten vermeiden, sich ungeschützt in der Sonne über einen längeren Zeitraum aufzuhalten.

Die Intensität der Sonnenstrahlung ist nach geographischer Lage und Tageszeit sehr unterschiedlich. In südlichen Ländern, im Gebirge, am und im Wasser sowie in der Mittagszeit ist sie am stärksten. Wie viel Sonnenlicht die Haut verträgt, ist individuell sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gelten die Regeln, "Je heller die Hautfarbe, desto kürzer die Eigenschutzzeit der Haut!" und "Sonnenfrei zwischen 11 und 3!" D. h. zwischen elf Uhr morgens und drei Uhr nachmittags sollte die direkte Sonne gemieden werden, sonst droht ein Sonnenbrand. Das ist eine Verbrennung, die durch die UVB-Strahlen des Sonnenlichts hervorgerufen wird. Sie kann entstehen, wenn man sich über die Eigenschutzzeit hinaus dem Sonnenlicht aussetzt und eine Sonnencreme mit zu geringem Lichtschutzfaktor verwendet. Die eine Haut rötet schnell, die andere praktisch nie. Um das persönliche Sonnenbrandrisiko einschätzen zu können, muss der eigene Hauttyp bekannt sein.
Eine ungeschützte Besonnung von etwa dreißig Minuten in der Mittagszeit im Juni führt beim

Hauttyp 1 helle Haut, Sommersprossen, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen  –immer zu einem Sonnenbrand und zu keiner Hautbräunung. Sonnenschutzmittel sollen daher mindestens den Lichtschutzfaktor 15 haben.
Hauttyp 2 helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen – immer zu einem Sonnenbrand und nur schwacher Bräunung. Sonnenschutzmittel sollen daher zumindest anfänglich den Lichtschutzfaktor 15 haben
Hauttyp 3 dunkle Haare, braune Augen - zu einem leichten Sonnenbrand und einer guten Bräunung. Sonnenschutzmittel sollen daher zumindest anfänglich den Lichtschutzfaktor 8 haben.
Hauttyp 4 dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen - niemals zu einem Sonnenbrand und immer zu einer guten Bräunung. Sonnenschutzmittel sollen daher zumindest anfänglich den Lichtschutzfaktor 4 haben.

Auch im Schatten kann sich ein Sonnenbrand entwickeln, da die UV-Strahlen die Wolken durchdringen und von Sand, Wasser und Gebäuden reflektiert werden. Besonders gefährdet sind die sogenannten Sonnenplateaus Schultern, Nase und Füße. Symptome eines Sonnenbrands sind Brennen, schmerzhafte Rötung, Schwellung und sogar Blasenbildung der Haut. Bei einem starkem Sonnenbrand kann es zudem zu Kreislaufbeschwerden, Fieber und Übelkeit kommen. In diesem Fall liegt zusätzlich ein Sonnenstich vor. Diese Symptome treten einige Stunden nach dem Sonnenbad auf. Die beste Behandlung eines Sonnenbrands ist die Kühlung der Haut mit feuchten Umschlägen und, bei Aufenthalt im Freien, das Bedecken der betroffenen Hautstellen durch Kleidung, auch an den folgenden Tagen.

In folgenden Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Schmerzhafte Rötung der Haut
  • Blasenbildung Öffnen Sie die Blasen keinesfalls selbst, es besteht eine starke Infektionsgefahr!
  • Kopfschmerzen
  • Nackensteifigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Sonnenbrand bei Säuglingen oder Kleinkindern

Meist kann der Körper durch die Sonne hervorgerufene Defekte selbst wieder reparieren. Das "Gedächtnis der Haut vergisst jedoch nichts". Neben den sofort sichtbaren Folgen kann ein Sonnenbrand auch zu langfristigen Schädigungen der Haut führen wie der vorzeitigen Hautalterung und einem erhöhten Risiko von Hautkrebs.