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TiHo

Hoffnung für schwer kranke Hunde

Neue Therapiemethode? Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) arbeiten an einer Behandlungsmethode für Hunde, die an einer vollständigen Lähmung der Hintergliedmaßen leiden.

Bandscheibenvorfälle verursachen bei Hunden Schmerzen und mehr oder weniger starke neurologische Ausfälle. Laut TiHo können das Bewegungsstörungen, Lähmungen oder sogenannte Urinabsatzbeschwerden sein – je nachdem, wie stark das Rückenmark geschädigt ist. Im schlimmsten Fall seien die betroffenen Hunde vollständig gelähmt.

Standardtherapie

Die Standardtherapie besteht laut TiHo aus einer Operation, bei der das vorgefallene Bandscheibenmaterial entfernt wird, damit es nicht mehr auf das Rückenmark drückt. Ist das Rückenmark nicht zu stark geschädigt, besteht Hoffnung auf Genesung. Tieren, bei denen der Eingriff nicht zum gewünschten Erfolg führte, transplantieren TiHo-Wissenschaftler sogenannte Schwann-Zellen in das geschädigte Rückenmark.

Neuer Therapieansatz

Mit den Schwann-Zellen sind nach Einschätzung der Forscher unterschiedliche positive Eigenschaften verbunden: Unter anderem besteht die Vermutung, dass diese eine Art Schiene bilden, an der Nervenfasern entlangwachsen können. In Vorstudien konnte bereits gezeigt werden, dass diese Zellen eine vielversprechende Wirkung auf die Regeneration des Rückenmarks haben.

Hunde für Teilnahme an Studie gesucht

Um den Erfolg der Transplantationen beurteilen zu können, müssen die Forscher die Studienteilnehmer über einen Zeitraum von sieben Monaten hinweg regelmäßig untersuchen. Für ihre Studie suchen die Wissenschaftler noch Patienten – infrage kommen Hunde, bei denen beide Hintergliedmaßen durch eine Rückenmarksschädigung oder einen Bandscheibenvorfall im Brust- oder Lendenwirbelsäulenbereich vollständig gelähmt sind.