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Bienen

Amerikanische Faulbrut

Eine kurze Erläuterung, was sich hinter dem Begriff "amerikanische Faulbrut" verbirgt und welche Auswirkungen diese für die Imker hat. Eine Krankeit, die für den Menschen ungefährlich, für die Bienen tödlich ist.

Honigbiene beim Nektarsammeln auf einem Blütenstempel. © sumikophoto / fotolia.com

Sie liefert uns Honig und Wachs, sie bestäubt unsere Nutzpflanzen - die Honigbiene.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine bakterielle Infektionskrankheit und ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Es wird die Brut der Bienenvölker infiziert. Große Teile der Brut sterben durch die Infektion. Dies hat zur Folge, dass das Bienenvolk kleiner wird. Ist die Anzahl der Bienen zu gering, so kann das Bienenvolk als Ganzes nicht überwintern und das gesamte Volk stirbt. Die führt sowohl zu einem ökologischen als auch zu einem ökonomischen Schaden.

Um die Ausbreitung zu verhindern, werden nach amtlicher Feststellung der amerikanischen Faulbrut Sperrbezirke eingerichtet. In diesen Sperrbezirken müssen alle Bienenvölker auf eine Erkrankung überprüft und eventuell befallene Völker getötet oder geheilt werden. Ferner dürfen die Standorte der Bienenvölker nicht verändert und keine Bienenvölker von ausserhalb in das Sperrgebiet gebracht werden.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich. Der produzierte Honig kann ohne Bedenken verzehrt werden.