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Fotomontage von 4 Schienenfahrzeugen und einem Bus © Region Hannover

Der Verkehrsverbund

22,5 Jahre ab September 2015

Region kann üstra bis 2038 beauftragen

Jetzt ist der Weg frei: Busse und Bahnen der üstra können bis mindestens 2038 durch die Region Hannover rollen.

Die Region Hannover plant, das Verkehrsunternehmen für weitere 22,5 Jahre zu beauftragen, den Stadtbahnverkehr und zum Teil auch den Busverkehr im Gebiet des Großraumverkehrs Hannover (GVH) zu betreiben. Der Zeitplan sieht vor, dass der Auftrag ab dem 25. September 2015 gilt. Voraussetzung ist ein entsprechender Beschluss der Regionsversammlung. Die Sicherheit, dass keine Bewerbung eines Konkurrenten dazwischenkommen kann, gibt es seit wenigen Tagen.

Keine Konkurrenz in Sicht

Im März 2014 hatte die Regionsversammlung beschlossen, dass die Region im EU-Amtsblatt bekannt gibt, dass eine Neuvergabe an die üstra geplant sei. Diese Möglichkeit haben kommunale Aufgabenträger, wenn sie Verkehrsleistungen direkt an ein Tochterunternehmen vergeben wollen. Innerhalb einer Frist von drei Monaten können Mitbewerber ihrerseits Interesse anmelden und damit einen Genehmigungswettbewerb auslösen. Im Fall der üstra ist dies jedoch nicht geschehen – Konkurrenz war nicht in Sicht. Damit ist klar, dass die Region einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag an die üstra vergeben kann.

Laufzeit bringt Sicherheit bei Jobs und Investitionen

"Die üstra ist für uns ein bekannter und bewährter Betreiber des Stadtbahnnetzes und des auch bisher von der üstra betriebenen Busnetzes. Sie bürgt für einen zuverlässigen und qualitativ einwandfreien ÖPNV", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Er freue sich auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der üstra: "Wenn die Regionsversammlung die direkte Beauftragung der üstra beschließt, sind die Jobs der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 2038 sicher." Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz betont die Vorteile der langen Laufzeit des Vertrags: "Der Dienstleistungsauftrag bietet der üstra Planungssicherheit und macht den Weg frei für größere Investitionen."

"Für unsere Kunden bedeutet dies garantierte Leistungen in der gewohnt guten Qualität ohne Wenn und Aber," erklärte dazu André Neiß, Vorstandsvorsitzender der üstra: "Mit der Betrauung stellen wir hier die Weichen für einen modernen und qualitativ hochwertigen ÖPNV und damit für eine Stadtentwicklung, die urbane Qualität berücksichtigt. Eine wichtige Voraussetzung dafür, die Attraktivität des Lebens in der Region Hannover zu erhöhen und den Wirtschaftsstandort Hannover zu stärken."

Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der üstra zuständig für Personal und Betrieb, ergänzt: "Einer Privatisierung mit Lohndumping wurde langfristig der Riegel vorgeschoben, die guten Sozialstandards der üstra bleiben erhalten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und auf dem schwieriger werdenden Arbeitsmarkt qualifizierte Mitarbeiter für uns zu gewinnen. Auch als wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Region Hannover bleibt die üstra erhalten. Damit ist eine hervorragende Basis gelegt, um mit engagierten Mitarbeitern ein kundenfreundlicher Dienstleister für die Mobilität in Hannover zu sein." Beide Vorstände danken der Region Hannover für die Betrauung und das damit in die üstra gesetzte Vertrauen.