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Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Ein Führerschein, der außerhalb der EU oder des EWR (Staaten, die nicht in der Anlage 11 der Fahrerlaubnisverordnung aufgeführt sind) rechtmäßig erworben wurde, berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen der erteilten Klassen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach der Wohnsitznahme für die Dauer von sechs Monaten. Ist der Führerschein befristet, gilt diese Berechtigung bis zum Ablauf seiner Geltungsdauer.

Damit Sie nach Ablauf der vorgenannten Fristen weiterhin in der Bundesrepublik fahren dürfen, ist die ausländische Fahrerlaubnis in eine deutsche Fahrerlaubnis umzuschreiben

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag (Formular kann hier herunter geladen werden)
  • Personalausweis bzw. Pass (bei Pass zusätzlich Meldebescheinigung)
  • Neues Lichtbild, das den Bestimmungen der Passverordnung vom 19.10.2007 entspricht (45 X 35 mm im Hochformat und ohne Rand in einer Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung und  ohne Bedeckung der Augen – siehe Foto-Mustertafel).
  • Fotokopie des ausländischen Führerscheins
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins
  • Auslandsaufenthaltsnachweis bei deutschen Staatsangehörigen (mindestens 185 Tage, z. B. Schulzeugnisse, Bescheinigung vom Arbeitgeber)

Zusätzlich für die Klassen A, A1,B,BE,M,T,T,L,S

  • Sehtestbescheinigung (erhältlich bei Optikern oder Augenärzten). Ist der Sehtest nicht bestanden, so ist ein Zeugnis eines Augenarztes über eine augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 Nr. 1.2 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) vorzulegen. Sehtestbescheinigung oder Zeugnis dürfen bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • Teilnahmebescheinigung über eine Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (Ausstellungsdatum ab 01.07.1991)

Zusätzlich für die Klassen C,CE,C1,C1E, D, DE, D1, D1E

  • Bescheinigung über das Sehvermögen eines Arztes (Augenarzt, Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin", Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin", Arzt bei einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, Arzt des Gesundheitsamtes oder anderer Arzt der öffentlichen Verwaltung) nach Anlage 6 Nr. 2 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Die Bescheinigung darf bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • Ärztliche Bescheinigung über die körperliche und geistige Eignung nach Anlage 5 Nr. 1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Die Bescheinigung darf bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein. Ärzte, die Untersuchungen nach der Anlage 5 Nr. 1 FeV durchführen, müssen keine verkehrsmedizinische Qualifikation besitzen. Untersuchungen dieser Art darf auch der Hausarzt durchführen.
  • Ergänzend für die Klassen D,DE,D1,D1E: Ärztliches Gutachten über die besonderen Anforderung nach Anlage 5 Nr. 2 FeV (Betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung). Der Nachweis darf bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein.
  • Teilnahmebescheinigung über eine Ausbildung in Erster Hilfe (Ausstellungsdatum ab 01.07.1991)

Die Umschreibung kostet 42,60 Euro.

Wo müssen Sie hin?

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Antragstellung einen Termin mit der Fahrerlaubnisbehörde der Region Hannover (Team 32.08 - Fahrerlaubnisangelegenheiten) benötigen, den Sie unter +49 511 616-21744 vereinbaren können.