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Sanierung Stöcken

Brunnen in Stöcken © Landeshauptstadt Hannover

Brunnen auf dem Stöckener Markt

Wegen seiner problematischen Sozialdaten und des erkennbaren städtebaulichen Handlungsbedarfs hat die Landeshauptstadt Hannover Teile des Stadtteils Stöcken für das Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ angemeldet. 2007 hat das Land Niedersachsen das Stadtquartier Stöcken in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen.

Die Landeshauptstadt Hannover hat 2010 ein Leitprogramm (Integriertes Handlungskonzept) vorgelegt, das die Basis für die weitere Zusammenarbeit aller an der Umsetzung Beteiligten ist. Sanierungsziele wurden festgelegt, Maßnahmen benannt und Prioritäten gesetzt. Das Integrierte Handlungskonzept dient als roter Faden der Sanierung im Stadtquartier und ist als offenes Konzept angelegt; es soll durch die Einwohnerinnen und Einwohner sowie weitere Institutionen ergänzt werden. Das Integrierte Handlungskonzept wird laufend fortgeschrieben und kann unter den Publikationen am Ende dieser Seite heruntergeladen werden.

Stöcken

Der Stadtteil Stöcken liegt am nordwestlichen Stadtrand Hannovers, ca. 8 km vom Stadtzentrum entfernt. Es leben ca. 11.856 Einwohner in Stöcken. Damit gehört es zu den am dichtesten besiedelten Stadtteilen Hannovers. Deutlich höher als im Durchschnitt des Stadtgebiets ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

Das Team vom Quartiersmanagement Stöcken © Landeshauptstadt Hannover

Das Team des Quartiersmanagements Stöcken: v.l.n.r. Nina Somberg, Claudia Müller, Agnes Skowronneck

Stöcken ist bekannt durch die Industrieansiedlung von Großbetrieben wie Volkswagen AG, Continental AG und durch das Heizkraftwerk der Stadtwerke AG. Die Industriezonen liegen zusammenhängend im Norden des Stadtteils, südlich der Autobahn und des Mittellandkanals. Daran anschließend liegen die Wohngebiete des Stadtteils, die sich aus dem ehemals landwirtschaftlich geprägten alten Dorf und den vorrangig in den 1930er und 1950er Jahren bebauten Flächen entwickelt haben.

Der Wohnungsbestand ist zu einem Großteil im sozialen Wohnungsbau entstanden. Dabei handelt es sich durchweg um Geschosswohnungsbau. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person liegt im Stadtteil Stöcken bei 34 m² und ist damit deutlich niedriger als in der Stadt Hannover (42 m²). Die Wohnungen sind dementsprechend klein.

Der Stadtteil grenzt unmittelbar an die nördlichen Leineauen und bietet als grüne Ressourcen das Gemeindeholz/die Spannriede und den Stadtfriedhof. Diese Naherholungsgebiete stehen im Gegensatz zu den nahezu nicht existenten öffentlichen Grün- und Platzflächen im Inneren des Stadtteils.

Auf Empfehlung der Kommission Sanierung Soziale Stadt Stöcken wurden die folgenden Sanierungsziele mit der Beschlussdrucksache 1957/2010 durch den Rat beschlossen:

Beteiligung

Bei der Sanierung in Stöcken ist eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger von erheblicher Bedeutung. Ein wichtiger Impuls in Stöcken war im Vorfeld der Sanierung

die Gründung der „Vor-Ort-Runde“. Daraus entwickelte sich der Verein „Soziales Netzwerk Stöcken e. V.“, der soziale und kulturelle Projekte für Kinder und Jugendliche im Stadtteil durchführt. So erhalten beispielsweise Schulkinder im so genannten „Leckerhaus“ ein kostenloses Mittagessen und eine Hausaufgabenbetreuung.

Das vor Ort tätige Quartiersmanagement hat ihr Büro in der Freudenthalstr. 32. Die dort arbeitenden MitarbeiterInnen aus dem Jugend- und Sozialdezernat, dem Baudezernat und der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH sind für die Umsetzung des Förderprogramms vor Ort zuständig. Sie koordinieren den Sanierungsprozess, stellen die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sicher und sollen Aufgaben wie die bauliche Erneuerung und soziale Angebote umsetzen. Für Fragen und Anregungen steht das Quartiersmanagement allen Interessierten gerne zur Verfügung.

Um die Stöckener über die Sanierung zu informieren, erscheint in regelmäßigen Abständen die Sanierungszeitung „Leben in Stöcken“. Die Zeitung wird an alle Haushalte im Sanierungsgebiet kostenlos verteilt und kann unter den Publikationen heruntergeladen werden:

Freiraumentwicklungskonzept "Stöcken blüht auf!"

Im Rahmen der Sanierung 'Soziale Stadt Stöcken' hat die Landeshauptstadt Hannover ein Freiraumentwicklungskonzept für das Sanierungsgebiet Stöcken erstellt. Das Freiraumkonzept zeigt Entwicklungsperspektiven für die unterschiedlichen Freiräume im Sanierungsgebiet auf. Zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Stöckens, der Politik, der Landeshauptstadt Hannover und dem beauftragten Büro Freiraumplanung Christine Früh wurde das Konzept erarbeitet und befindet sich gegenwärtig in der Beratung der politischen Gremien der Landeshauptstadt Hannover.

Eingang zur Bauverwaltung © Landeshauptstadt Hannover - Geoinformation