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Stadtumbau Wasserstadt

Eine besondere Stellung nimmt das Gelände der ehemaligen Continental-Werke im Stadtteil Limmer ein. Das ehemalige Industrieareal war von 2002 bis 2009 Bestandteil des Sanierungsgebietes Limmer und wurde aus dem Programm der „klassischen Sanierung“ gefördert. Seit 2009 wird das Gebiet „Wasserstadt Limmer“ aus dem Programm Stadtumbau West finanziert. Das städtebauliche Entwicklungskonzept bildet die Grundlage für das Handeln aller Beteiligten.

Wasserstadt

Nach Stilllegung des Conti-Werkes Limmer 1999 präsentierte sich die große Industriebrache als städtebaulicher Missstand, der aber bei entsprechender

Conti-Turm in der Wasserstadt © Katharina Lob

Conti-Turm in der Wasserstadt

Förderung zu einer wichtigen Ergänzung des Stadtteils Limmers mit Wohnungsbau in attraktiver Lage und nichtstörendem Gewerbe umgenutzt werden kann.

Der ehemalige Conti-Standort Limmer ist 2002 an einen Investor verkauft worden, der seit einigen Jahren das Gelände von Bebauung räumt und umfangreiche Bodensanierung durchführt.

Die über 20 Hektar große Industriebrache soll in ein Wohngebiet verwandelt werden. Mit den Vorgaben der Umweltbehörden kann der Baugrund für ein Wohnquartier, das die Gunst des intensiven Bezugs zu Landschaft und Wasserläufen nutzen kann, hergerichtet werden.

Ziele der Sanierung

Die Flächen der Industriebrache sollen in ein Wohngebiet mit Dienstleistungs- und Nahversorgungsangeboten umgewandelt werden. Mit dem Vorhaben wird der Stadtteil Limmer um ein attraktives Wohnquartier erweitert.

Für Hannover wird somit das Angebot an Wohnbauflächen quantitativ und qualitativ deutlich verbessert. Insbesondere auch, weil es sich nach seiner Lage besonders für junge Familien mit Neubauwunsch eignet.

Durchführung

Von 2002 bis 2010 wurden ca. 1,9 Mio. € aus Städtebauförderungsmitteln aufgewendet, um über Ordnungsmaßnahmen Baufelder freizumachen. Mit ca. 1,5 Mio. € Städtebauförderungsmitteln wurde das ehemalige Verwaltungsgebäudes der Conti, Wunstorfer Straße 130, für Büros und Schulungszwecken modernisiert und umgebaut.

Nach Abriss der kontaminierten ehemaligen Produktionsgebäude wird nun die gründliche und umfangreiche Sanierung des Bodens vorgenommen. Schadstoffhaltige Bodenanteile werden entsorgt und eine der jeweiligen Nutzung angepasste Überdeckung des gesamten Geländes mit völlig unbelastetem Boden im Rahmen eines komplexen Bodenmanagements hergestellt.

Eingang zur Bauverwaltung © Landeshauptstadt Hannover - Geoinformation