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Hannover wächst

Bevölkerungsprognose

Weitere EinwohnerInnen in Hannover bis 2030

Ein Junge zeigt aus einem Holzfenster. © LHH - Eberhard Wydmuch

Ausblicke

Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover erstellen in mehrjährigem Abstand gemeinsam kleinräumige Bevölkerungsprognosen für die 50 Prognosebezirke der Region. Die Stadt Hannover wird dabei in 30 Prognosebezirke unterteilt, die 20 Städte und Gemeinden des Umlands bilden jeweils einen Prognosebezirk.

2014 wurde zuletzt eine Bevölkerungsprognose mit dem Zeithorizont 2025 (50 Prognosebezirke) und 2030 (Stadt Hannover, Umland, Region) auf Basis des Einwohnerbestands am 1.1.2014 veröffentlicht. Kleinräumige Prognosen werden als eine wichtige Grundlage für verschiedene Infrastrukturplanungen benötigt. Gesamtstädtische Prognosen, wie sie beispielsweise das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) vorlegt, sind hierfür nicht ausreichend.

Die Bevölkerungsprognose basiert auf dem Einwohnerstand mit Hauptwohnung am 1.1.2014 und reicht kleinräumig bis zum 1.1.2025. Sie umfasst damit auf Ebene der 50 Prognosebezirke elf Prognosejahre. Auf kleinräumiger Ebene wird von Aussagen für einen längeren Prognosezeitraum abgesehen, da sich bei geringerer Einwohnerzahl die Unsicherheit von Prognosen deutlich verstärkt. Bis zum 1.1.2030, 16 Prognosejahre umfassend, wurde die Prognose deshalb nur aggregiert für die Landeshauptstadt, das Umland und die Region Hannover gesamt gerechnet.

Die Prognoserechnung beruht im Wesentlichen auf der Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahre und schreibt diese Entwicklung in die Zukunft fort. Aufgrund der erhöhten Zuwanderung aus dem Ausland basieren die Wanderungsannahmen jedoch nicht allein auf den Basisjahren, sondern wurden individuell entwickelt. Außerdem wirkt sich kleinräumig der geplante Wohnungsneubau bis 2030 aus.

Im ersten Prognosejahr 2014 traf die erwartete Einwohnerentwicklung noch ungefähr ein (Realität wurde leicht unterschätzt). 2015 jedoch war die Zuwanderung deutlich höher als erwartet, verursacht in erster Linie durch die so nicht vorhersehbare Entwicklung der Flüchtlingszahlen (Zuwanderung aus dem Ausland).

Die Ergebnisse der Prognose

(Basis 1.1.2014)

In der Landeshauptstadt ergibt sich ein spürbarer Zuwachs um 19.200 Einwohner von 524.450 auf 543.600 (+3,7 %).

Im Umland wird die Bevölkerungszahl leicht um 0,8 Prozent sinken (von 614.250 um 5.000 auf 609.300 Personen).

Die Einwohnerzahl in der Region Hannover gesamt wird bis 2030 insgesamt leicht um 1,3 Prozent ansteigen (von 1,139 Mio. um 14.200 Personen auf 1,153 Mio.).

Die Altersstruktur der Region Hannover zeigt bis 2030 deutliche Zunahmen bei der Zahl älterer Menschen ab 65 Jahre (+20,5 %), insbesondere bei den Hochaltrigen ab 85 Jahre (+77,1 %). Die Zahl der Kinder und Jugendlichen sinkt im Gesamtraum um 2,3 Prozent, die der Menschen zwischen 18 und 64 Jahren um 4,2 Prozent. In der Landeshauptstadt ist die Entwicklung dabei günstiger als im Umland: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen wächst um 3,4 Prozent, die der Menschen zwischen 18 und 64 Jahren sinkt nur leicht um 0,6 Prozent und die Zahl der Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahre steigt weniger an (plus 18,6 %) als im Umland.